Volk und Heil -- rechte Ideologien in Deutschland: Kulturpessimismus nach der Gründung des Deutschen Reiches

Enttäuscht von der Entwicklung der 1871 begründeten deutschen Einheit, positionierte sich der an der Universität Göttingen Orientalistik lehrende Paul de Lagarde als Vertreter eines radikalen Konservatismus und der Völkischen Bewegung. In seinen "Deutschen Schriften" forderte er die Erziehung der Jugend im völkischen Sinne und die deutsche Besiedlung Osteuropas. De Lagarde verachtete den Liberalismus als "graue Internationale". Welchen Einfluss hatte Richard Wagner in Bayreuth? Wie stand es in Preußen?

Vom "Turnvater Jahn" über Paul de Lagarde bis zu den Vertretern der Konservativen Revolution in der Weimarer Republik folgt diese Vortragsreihe den Spuren völkisch-nationalistischen Denkens seit dem Beginn des 19. Jahrhunderts und fragt nach ihren Wirkungen bis in die Gegenwart.

 

Fortsetzung der Reihe:

22.6.: Exzentrik und Weltpolitik - das wilhelminische Zeitalter (M110876)

29.6.: Hinüber ins Reich - Großdeutsche in Österreich um 1900 (M110878)

6.7.: Zerfall im Wandel - die konservative Revolution in der Weimarer Republik (M110880)

Tuesday, 15.06.2021
20:00 – 21:30 hrs
Course NumberM110874
TeacherM.A. Stefan Winter
Duration2021-06-15T20:00:0015.06.2021
LocationMünchenGasteig, Rosenheimer Str. 5
Fees 6,00 €
Einzelkarten-Preis
Anmeldung erforderlich
Course TypeVortragsreihe
No. of Places Places available
AccessibilityEntrance to the venue has disabled access (restrictions within the building possible)
Information & Guidance Fragen zur Buchung: (089) 48006-6239
Fachliche Beratung: (089) 48006-6551