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(Zeit-)Geschichte

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Der Weg in den Krieg - Hitlers Außenpolitik und die Reaktionen Europas
Fr. 13.01.2023
10:00 Uhr, 5 Termine
Einstein 28
"Mein Großvater, mein Cousin, meine Tante, mein Nachbar ..." - Gedenk- und Informationsveranstaltung für die Opfer der NS-"Euthanasie"-Morde
Sa. 28.01.2023
19:00 Uhr, 1 Termin
Einstein 28

Etwa 300.000 Menschen mit einer psychischen Erkrankung oder einer körperlichen Behinderung wurden in der Zeit des Nationalsozialismus ermordet. Initiiert von Adolf Hitlers "Euthanasie"-Erlass vom 1. September 1939 und zentral von Berlin aus gesteuert, wurden die als "lebensunwert" eingestuften Erwachsenen und Kinder mit Gas, überdosierten Medikamenten, durch gezieltes Verhungernlassen oder bewusste Vernachlässigung umgebracht. Auftakt für die Mordaktion war der reichsweit erste Patiententransport, der am 18. Januar 1940 von der Heil- und Pflegeanstalt Eglfing-Haar in eine Tötungsanstalt ging. Bis Kriegsende wurden über 2000 Münchner Männer, Frauen und Kinder als "lebensunwertes" Leben ermordet. Nach 1945 gerieten diese Verbrechen bald in Vergessenheit, sie wurden verdrängt und geleugnet. Erst nach Jahrzehnten begann die systematische Erforschung der Gewaltverbrechen. 2015 hat sich in München eine Angehörigengruppe gebildet, die "Gedenkinitiative für die 'Euthanasie‘-Opfer", die Interessierte und Betroffene bei der Aufarbeitung unterstützt. Ziel ist es, die Opfer zurück in die Familien und die Gesellschaft zu holen und ihr Schicksal zu klären. Auf dem Podium erzählen Angehörige die Lebensgeschichten von "Euthanasie"-Opfern und berichten von ihren Bemühungen, das Schicksal ihrer ermordeten Familienmitglieder aufzuklären. Im Anschluss ist Gelegenheit zum persönlichen Gespräch. Begrüßung: Dr. Susanne May, Münchner Volkshochschule In Kooperation mit der Gedenkinitiative für die "Euthanasie"-Opfer

Kursnummer P110763
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Veranstaltungstyp: Podiumsgespräch
Gebühr: Eintritt frei
Dr. Sibylle von Tiedemann/Prof. Dr. Michael von Cranach
Die Geschichte des Terrorismus - vom 19. bis ins 21. Jahrhundert
Mi. 01.02.2023
20:00 Uhr, 4 Termine
Online

"Was ist Terrorismus?" Eine scheinbar einfache Frage, auf die es aber offenbar keine einfache Antwort gibt. Ursächlich hierfür ist neben der politischen Instrumentalisierung und der inflationären Etikettierung auch der Umstand, dass sich der Begriff im Laufe der letzten 200 Jahre so häufig gewandelt hat. In dieser Vortragsreihe werden wir uns dem komplexen Phänomen des "modernen Terrorismus", seinen unterschiedlichen Spielarten sowie transnationalen Verbindungen aus historischer Perspektive nähern. Dabei ziehen wir mithilfe anschaulicher Beispiele und aktueller Bezüge einen Bogen von der Entstehung des "modernen Terrorismus" im 19. Jahrhundert über die terroristische Gewalt im Zeitalter der Weltkriege bis hin zum transnationalen Terrorismus des 21. Jahrhunderts. Die Termine dieses Vortragskurses im Einzelnen: 1.2.: Anarchisten, Fenians, Ku-Klux-Klan: Die Entstehung des "modernen" Terrorismus <a href="https://www.mvhs.de/programm/politik-gesellschaft-geschichte.19750/P110771(P110771)</a> 8.2.: Freiheitskämpfer oder Terrorist? Dekolonisierung und terroristische Gewalt <a href="https://www.mvhs.de/programm/politik-gesellschaft-geschichte.19750/P110772">(P110772)</a> 15.2.: RAF, Rote Brigaden, Angry Brigade - der sozial-revolutionäre Terrorismus <a href="https://www.mvhs.de/programm/politik-gesellschaft-geschichte.19750/P110773">(P110773)</a> 22.2.: Der transnationale Terrorismus im 21. Jahrhundert <a href="https://www.mvhs.de/programm/politik-gesellschaft-geschichte.19750/P110774">(P110774)</a> Die Vorträge sind auch einzeln buchbar (jeweils € 6.-)

Kursnummer P110770
zu den Kursdetails
Veranstaltungstyp: Kurs
Gebühr: 20,00
auch einzeln buchbar (jeweils €6,-)
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