Vom Martyrium zum Tugendideal - Der Wandel der christlichen Vorstellung von Heiligkeit in der Antike

Das Urchristentum war im Römischen Reich eine verfolgte Religion. Ihr Religionsstifter war als Aufrührer hingerichtet worden und seinen Anhängern drohte ein ähnliches Schicksal. Märtyrer, die für ihren Glauben starben, und Eremiten, die die in ihren Augen verkommene Gesellschaft verließen, um in der Einsamkeit die Gemeinschaft mit Gott zu suchen, wurden besonders verehrt. Als aber die Christen ab dem 4. Jh. den Glauben frei ausüben durften, änderte sich auch das Ideal: nicht durch den Tod oder außerhalb der menschlichen Gemeinschaft sollte sich die Heiligkeit erweisen, sondern durch ihren Dienst am Nächsten und an der Gemeinschaft.

 

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Heiligkeit und Heilige".

Tuesday, 13.07.2021
19:30 – 21:00 hrs
Course NumberM138622
TeacherDr. Markus Schütz
Duration2021-07-13T19:30:0013.07.2021
LocationMünchenSendling
Volkshochschule, Albert-Roßhaupter-Str. 8
Fees 8,00 €
Einzelkarten-Preis
Anmeldung erforderlich
Course TypeLecture
No. of Places Places available
AccessibilityEntrance to the venue has disabled access (restrictions within the building possible)
Information & Guidance Telefon (089) 48006-6560 Dr. Robert Mucha