Erleben wir eine politische Krise, weil es uns an Aufklärung und Vernunft mangelt? Oder ist die Krise eher als Abhandenkommen bisheriger (teils nicht bedachter) Selbstverständlichkeiten zu verstehen? Diese Fragen sind nicht neu - beispielhaft wurden sie bereits im Zuge der Französischen Revolution diskutiert. In dialogischer Form wollen wir zentrale Argumente von Befürworter*innen und Gegner*innen rekonstruieren. Ziel ist es, aus dieser historischen Debatte Impulse für die Gegenwart zu gewinnen: In welchem Spannungsverhältnis bewegt sich die Demokratie und welche Rolle spielen dabei Vernunft und Tradition?
Kursnummer W130250