Seit der Wahl von Donald Trump zum Präsidenten der USA macht unter progressiven Ökonom:innen das Schlagwort der antifaschistischen Wirtschaftspolitik die Runde. Im Mittelpunkt der Debatte steht die Frage, mit welchen wirtschaftspolitischen Maßnahmen dem
gesellschaftlichen Rechtstrend entgegengewirkt werden kann. Ausgegangen wird hierbei von der These, dass ökonomische Krisenerfahrungen ein wichtiger Hintergrund der Wahl extrem rechter Parteien sind. Der Vortrag gibt einen Überblick über die Debatte und diskutiert
zentrale Ansätze im Hinblick auf ihre Plausibilität. Dabei geht er auch auf Aspekte ein, die kaum oder gar keine Beachtung finden.
Kursnummer W110808