Dozierendenporträt

Damskis, Harald

Ausbildung/Beruf/Qualifikation

  • 1974-1979: Studium Philosophie und Sozialwissenschaften, Abschluss: Dipl.-Soziologe
  • 1980-1985: Informatikausbildung am Institut für Betriebsorganisation und Informationstechnik (Nixdorf Computer AG) u.a.
  • 1986-2017: Software-Entwickler, Systemarchitekt, Projektmanager, IT- und Managementberater (Siemens AG)
  • Seit 2014: Kommunalpolitische Tätigkeit in Bezirksausschüssen und in der Seniorenvertretung München (Fachausschuss Digitalisierung und Vorsitz Fachausschuss Sicherheit)
  • Seit 2017: Trainer und Referent in Sachen IT und Sicherheit im öffentlichen und digitalen Raum

Themenschwerpunkte und Interessengebiete

  • Alte und neue Phänomene der Internetkriminalität
  • Souveränität im digitalen Raum für Jung und Alt
  • Effektive digitale Selbstverteidigung
  • Zivilcourage im privatem und im öffentlichen Leben
  • Respektvolle Streitkultur

Die Münchner Volkshochschule ist für mich...

ein Ort, der allen offen steht und an dem Wissen und Erfahrungen geteilt werden. Das Gespräch und der Austausch mit den Kursteilnehmenden ist für mich als Referenten stets eine Bereicherung.

Harald Damskis ist an der MVHS seit 2021 tätig und arbeitet als Dozent im Fachgebiet Politik und Gesellschaft sowie IT und Digitales.

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Ihr Smartphone: Heute Freund und Helfer, morgen Schutzengel oder Datendieb?
Mi. 24.06.2026
14:00 Uhr, 1 Termin
Fürstenried-Ost

Smartphones sind heute zentrale Begleiter in Notfällen: Spracherkennung für den Notruf 110, Notfallkontakte, hinterlegte Gesundheitsdaten oder spezielle Rettungs-Apps können im Ernstfall Leben retten. Auch amtliche Warnmeldungen bei Katastrophen erreichen uns zunehmend über das Smartphone – vielerorts ersetzen sie bereits die klassischen Sirenen. Damit diese Systeme im Ernstfall funktionieren, sollten Nutzerinnen und Nutzer die vorhandenen Funktionen und Einstellungen kennen und sicher handhaben können. Das ist jedoch nicht immer einfach: Die Optionen sind zahlreich, die Menüs oft unübersichtlich. Schon heute unterstützt Künstliche Intelligenz viele dieser Anwendungen – von der automatischen Sturzerkennung über personalisierte Gesundheitsüberwachung bis hin zu Sprachübersetzungen oder Betrugserkennung. Doch das ist erst der Anfang: Künftige Systeme werden nicht nur reagieren, sondern vorausschauend handeln – mit dem Ziel, Gefahrensituationen zu erkennen, bevor sie entstehen. Dabei sollen sie nicht nur Sprache, sondern auch Emotionen wie Angst oder Panik deuten, um gezielt zu helfen und zu beruhigen. Diese Entwicklung wirft grundlegende Fragen auf: Wie lässt sich Missbrauch verhindern? Wie bleiben unsere Daten geschützt? Vertrauen entsteht, wenn Nutzerinnen und Nutzer Kontrolle behalten – etwa durch lokale Datenverarbeitung (Edge Computing) – und wenn klare gesetzliche Rahmenbedingungen den verantwortungsvollen Einsatz von KI sichern. Der Kurs zeigt, wie Chancen und Risiken moderner Notfall- und Sicherheitsfunktionen ausgewogen betrachtet und verantwortungsvoll genutzt werden können Diese Veranstaltung findet im Rahmen des Digitaltags 2026,dem bundesweiten Aktionstag für digitale Teilhabe, statt.

Kursnummer W482960
zu den Kursdetails
Veranstaltungstyp: Kurs
Gebühr: Gebührenfrei
Dozent*in: Harald Damskis
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