Zwischen Fakten und Fakes. Einblicke in die Medienethik

Online-Kurs

Medien und ihre Nutzung sind für unser gesellschaftliches Zusammenleben sowie den Menschen als Individuum von grundlegender Bedeutung. Dabei stellt sich heute in besonders dringlicher Weise die Frage, welche ethischen Grundlagen in der medialen Berichterstattung und Unterhaltung gelten und aus welchen Gründen. Skandale, wie der Fall um den Spiegelkorrespondenten Claas Relotius, haben in der jüngeren Vergangenheit das Image der Medien als Instanzen neutraler Berichterstattung angekratzt. Wie aber kommt es zu solchen Fällen und was lernen wir als Mediennutzende daraus? Können Medien überhaupt Instanzen neutraler Berichterstattung sein? Bei Unterhaltungsformaten wie dem „Dschungelcamp“ fragen wir uns, welchen Stellenwert die Würde des Menschen im Fernsehen hat: Dürfen sich Zuschauer über die Bloßstellung von Protagonisten amüsieren? Das Onlineseminar stellt Ihnen relevante Themenfelder des medienethischen Diskurses vor. Im Austausch mit der Gruppe und in eigenständigen Arbeitseinheiten lernen Sie, ethische Problematiken im Bereich der Medien zu analysieren und argumentativ Ihre Position zu vertreten. In der ersten Einheit wird eine ausführliche Einleitung in die Arbeitsweise gegeben, so dass dieses Seminar sowohl für digitale Starter wie technisch Erfahrene geeignet ist. Auf Wunsch wird nach dem Kurs ein Teilnahmezertifikat ausgestellt.

 

Der Kurs wird in Kooperation mit dem Zentrum für Ethik der Medien und der digitalen Gesellschaft (zem:dg) angeboten.

 

Informationen zum Dozenten finden Sie unter: zemdg.de/tino-wagner/

 

Eine Einladungs-E-Mail mit Teilnahmelink erhalten Sie einen Tag vor Beginn des Kurses. Der Online-Kursraum wird 15 Minuten vor Beginn des jeweiligen Veranstaltungstermins zum Eintritt geöffnet.

ab Dienstag, 01.09.2020, 19:00 Uhr
KursnummerK130700
Dozentin/DozentTino Wagner
Zeitraum/Dauer2020-09-01T19:00:004xabends, 01.09.2020 - 22.09.2020
Ort
Gebühr 32,00 €
VeranstaltungstypOnline-Kurs
Plätze Noch Plätze frei
max. Teilnehmerzahl: 20