Protest und Menschlichkeit - Die Widerstandsgruppe »Onkel Emil« im Nationalsozialismus

1938 beschlossen die Journalistin Ruth Andreas-Friedrich und der Dirigent Leo Borchard, gemeinsam mit Gleichgesinnten Widerstand gegen das NS-Regime zu leisten. Ihre geheime »Clique« existierte in Berlin bis zu Borchards Tod 1945 und wurde später unter dem Namen »Onkel Emil« bekannt. Die Gruppe versorgte politisch Verfolgte und insbesondere untergetauchte Juden mit Lebensmitteln, Quartier und Papieren. Sie arbeitete auch mit der Weißen Rose zusammen, deren Flugblätter sie verbreitete. Auch Ruth Andreas-Friedrichs Tochter, die Journalistin Karin Friedrich, die bis zu ihrem Ruhestand 1992 u.a. für die Süddeutsche Zeitung arbeitete und 2015 in Gauting starb, war Mitglied der Widerstandsgruppe.

Wolfgang Benz beschreibt vor dem Hintergrund der Judenverfolgung im »Dritten Reich«, welche Möglichkeiten es gab, Verfolgten und Bedrohten zu helfen. Vor allem aber erzählt er die bewegende Geschichte einer kleinen Gruppe von Menschen, die sich unter Lebensgefahr für andere einsetzte.

 

Eine Kooperation von Gegen Vergessen -- Für Demokratie e.V., Regionale Arbeitsgruppe München, der Münchner Volkshochschule, dem Reclam-Verlag und der Münchner Stadtbibliothek.

Der Kurs muss leider entfallen.
Montag, 30.03.2020
19:00 – 20:30 Uhr
KursnummerK110712
Dozentin/DozentProf. Dr. Wolfgang Benz
Zeitraum/Dauer2020-03-30T19:00:0030.03.2020
OrtMünchenGasteig, Rosenheimer Str. 5
Gebühr Eintritt frei
VeranstaltungstypVortrag
Plätze Noch Plätze frei
BarrierefreiheitDer Zugang zum Veranstaltungsort ist barrierefrei. (Ggf. Einschränkungen vor Ort)
Info & Beratung Fragen zur Buchung: (089) 48006-6239
Fachliche Beratung: (089) 48006-6551