Sendling "arisiert" - Enteignung und Vertreibung jüdischer Nachbarn im Nationalsozialismus

Ausstellungsdauer: 6. Oktober bis 24. November 2021

Anfang der 1930er Jahre lebten mehr als einhundert Jüdinnen und Juden in Sendling. Während des Nationalsozialismus wurden sie systematisch entrechtet, beraubt und vertrieben. Sie wurden gezwungen ihre Geschäfte und Immobilien deutlich unter Wert zu verkaufen. Nach und nach mussten sie alle ihre Wertgegenstände abliefern. Mit der Vernichtung ihrer Lebensgrundlagen zwang das NS-Regime sie, ihr Land zu verlassen oder deportierte sie in die osteuropäischen Ghettos und Vernichtungslager. Am Kriegsende lebten in Sendling keine Juden mehr.

In Kooperation mit der Initiative Historische Lernorte Sendling.

KursnummerN124100
Dozentin/DozentDr. Maximilian Strnad
Zeitraum/Dauer2021-10-05T19:00:00Vernissage: 5. Oktober 2021, 19 Uhr Ausstellungsdauer: 6. Oktober bis 24. November 2021
Anmeldung zur Vernissage erforderlich
Pausen nach Absprache
OrtMünchenSendling, Albert-Roßhaupter-Str. 8
Gebühr Eintritt frei
Anmeldung zur Vernissage erforderlich
VeranstaltungstypAusstellung
Plätze Nur noch wenige Plätze frei
BarrierefreiheitDer Zugang zum Veranstaltungsort ist barrierefrei. (Ggf. Einschränkungen vor Ort)
Info & Beratung Fragen zur Buchung: (089) 48006- 6730
Fachliche Beratung: (089) 48006-6736
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