„Mögen andere schweigen, ich muß reden.“ Die Schriftstellerin Grete Weil (1906-1999)

Sie entstammte einem liberalen, assimilierten jüdischen Elternhaus, wuchs am Tegernsee und in München auf. Der Vater war ein hochangesehener Jurist, im Salon der Eltern trafen sich Persönlichkeiten aus Kultur und Politik. Grete Weil gehörte zu jener Generation „neuer Frauen“, die in den „roaring twenties“ mit eigenen Lebensentwürfen den öffentlichen Raum eroberten. Der wachsende Antisemitismus, die Machtübertragung an Adolf Hitler zwangen zur Emigration. Sie wurde zum „Sturz ins Bodenlose“ - die Ermordung ihres Mannes Edgar Weil in Mauthausen zu einem Schmerz, der nie vergehen sollte und Grete Weil zum Schreiben zwang.

Der Vortrag lädt zur Zwiesprache mit einer großen Autorin ein, die sich mit ihrem Werk stets gegen das Vergessen gestemmt hat.

Moderation: Dorothee Lossin, Münchner Volkshochschule

 

In Kooperation mit dem Kulturzentrum der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern

 

Diese Veranstaltung können Sie auch als Online-Kurs buchen (Kursnummer N244071) und sich im Live-Chat an der Diskussion beteiligen.

Der Kurs ist beendet.
Donnerstag, 18.11.2021
19:00 – 20:30 Uhr
KursnummerN244070
Dozentin/DozentProf. Dr. Irmela von der Lühe
Zeitraum/Dauer2021-11-18T19:00:0018.11.2021
OrtMünchenEinstein 28
Bildungszentrum, Einsteinstr. 28
Gebühr Eintritt frei
Anmeldung erforderlich
VeranstaltungstypVortrag
Plätze Noch Plätze frei
BarrierefreiheitDer Zugang zum Veranstaltungsort ist barrierefrei. (Ggf. Einschränkungen vor Ort)
Info & Beratung (089) 48006-6728/6194