Regina Schmeken - Das subjektive Objektiv

Fotografinnen und Fotografen sprechen über ihre Arbeit
Diese Veranstaltung bietet interessierten Amateuren und Profis ein Forum, sich über fotografische Positionen, unterschiedliche Arbeitsweisen und berufliche Erfahrungen auszutauschen. An Bildbeispielen stellen Fotografinnen und Fotografen, Künstlerinnen und Künstler, Reportagen und Dokumentationen, aber auch persönliche Bildkonzepte und Langzeitprojekte vor und eröffnen Raum für Fragen, Diskussion und Gespräch.

Die Vortragsreihe nimmt im Herbst/Winter 2019/2020 Bezug auf den Programmschwerpunkt
"Das Experiment: Deutschland und die Demokratie".
Der Frage nach der "Wirkmacht der Bilder" und ihrem Einfluss auf die Gesellschaft wird an ausgewählten Bildkonzepten und fotografischen Positionen nachgegangen. Was kann die Fotografie leisten, wenn Bildstrategien über einen langen Zeitraum konsequent verfolgt werden und Bezüge zu einem größeren Kontext hergestellt werden? Wie wird unsere Wahrnehmung geprägt, wenn uns die Ergebnisse dieser Bildschaffungsprozesse über viele Jahrzehnte begleiten? Die Verfasstheit der Gesellschaft wird untersucht. Bilder können verdeutlichen oder verschleiern, Authentizität schaffen oder Illusionen, Hoffnung bringen oder Verwüstung. Was bedeutet politische Fotografie?

"Regina Schmekens Photographie, die in der Republik viele Freunde hat und mit liebevoller Hochachtung gelesen wird, verbindet in seltener Manier die Begriffe Realität und Märchenhaftigkeit. Als Drittes entsteht aus der bewußten Einsetzung des gestaltenden Faktors Licht paradox gesagt jenes Quentchen inhaltlicher Schärfe oder Unheimlichkeit, das diese "gefundenen" Bilder einprägsam und nachwirksam macht." So Claus Heinrich Meyer über die Arbeit der Künstlerin. Der Vortrag gibt einen Überblick über Schmekens Schaffen seit fast 40 Jahren und thematisiert, analog zum Programmschwerpunkt Demokratie, den besonderen Blick der Fotografin auf politische und gesellschaftliche Ereignisse.

Regina Schmeken fotografiert seit Mitte der siebziger Jahre, seit 1980 werden ihre Fotografien ausgestellt. Sie erhielt nationale und internationale Auszeichnungen, u.a. den Dr.-Erich-Salomon-Preis der DGPh, auch für ihre Verdienste um die publizistische Fotografie. Schmeken gehört zu den renommiertesten deutschen Fotografinnen der Gegenwart, sie lebt in Berlin.
Montag, 09.12.2019
19:00 – 20:30 Uhr
KursnummerJ250110
Dozentin/DozentRegina Schmeken
Zeitraum/Dauer2019-12-09T19:00:0009.12.2019
OrtMünchenGasteig, Rosenheimer Str. 5
Gebühr 10,00 €
Restkarten vor Ort
VeranstaltungstypVortrag
Plätze noch genügend Plätze frei
BarrierefreiheitDer Zugang zum Veranstaltungsort ist barrierefrei. (Ggf. Einschränkungen vor Ort)
Info & Beratung Fragen zur Buchung: (089) 48006-6239
Fachliche Beratung: (089) 48006-6184