Sagen, was ist? Gedanken zu Wahrheit und Lüge am Beispiel des modernen Journalismus

Freie Medien sind die vierte Gewalt in der Demokratie, Journalisten gelten als systemrelevant. Doch einiges hat sich verändert im digitalen Zeitalter. Neue mediale Akteure und gesellschaftlich-technische Entwicklungen untergraben die Autorität des professionellen Journalismus, Fake News und Relotius-Affäre fordern ihn heraus. Was bedeutet das Spiegel-Versprechen "Sagen, was ist" in der Praxis? Wie sieht Wahrheitsfindung im Journalismus aus? In der Corona-Krise wird deutlich, inwiefern er Bezüge zu einer geteilten Wirklichkeit herstellt.

 

Christine Ulrich arbeitet als Redakteurin beim Evangelischen Pressedienst (epd) für den Landesdienst Bayern. Sie promoviert im Bereich Medienethik zu der Frage, welche Bedeutung der aktuelle Wahrheitsdiskurs für die journalistische Arbeit hat.

 

In Kooperation mit dem Zentrum für Ethik der Medien und der digitalen Gesellschaft (zem::dg)