Von der Mechanik zur Software

Die Auflösung des Körpers in Literatur und Film

Automaten, Puppen mit einem inneren Räderwerk oder ganz allgemein künstliche Menschen bevölkern die Literatur seit jeher. Ende des 18. Jahrhunderts, mit dem Beginn einer flächendeckenden Industrialisierung, ändert sich jedoch das Bild dieser Konstruktionen, mit Figuren wie Mary Shelleys namenlosem Homunculus oder E.T.A. Hoffmanns Olimpia tendieren sie ins Monströse, und die Literatur schafft ein neues Genre: die Fantastik. Der Film greift schon in seiner Frühzeit mit Vorliebe auf Abstrusitäten zurück und schöpft aus dem großen Arsenal künstlicher Wesen. Dabei geht es - parallel zum technischen Fortschritt - immer auch um Verfeinerung und Überformung des Körpers. Fritz Langs künstliche Femme Fatale in "Metropolis" prägt dabei Muster, die später z.B. in den Blade-Runner-Filmen in den Replikanten wieder aufgegriffen werden. Wie sich das Bild der künstlichen Menschen samt dahinter stehender Technologie verändert, greifen Mario Grizelj und Dorothee Lossin in einem Podiumsgespräch auf.

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Mittwoch, 16.06.2021
19:00 – 20:30 Uhr
KursnummerM244070
Dozentin/DozentDr. Mario Grizelj
Dorothee Lossin
Zeitraum/Dauer2021-06-16T19:00:0016.06.2021
OrtMünchenEinstein 28
Bildungszentrum, Einsteinstr. 28
Gebühr 10,00 €
Einzelkarten-Preis
Anmeldung erforderlich
VeranstaltungstypPodiumsgespräch
Plätze Noch Plätze frei
max. Teilnehmerzahl: 24
BarrierefreiheitDer Zugang zum Veranstaltungsort ist barrierefrei. (Ggf. Einschränkungen vor Ort)
Info & Beratung (089) 48006-6728/6194