Es gab und gibt immer wieder Epochen, die von den Zeitgenossen als Phasen des Umbruchs erlebt werden, als Zeiten, in denen die Welt scheinbar aus den Fugen gerät, alte Ordnungssysteme zerbrechen und die Menschen den Eindruck haben „den Boden unter den Füßen zu verlieren“. Dies gilt beispielsweise für das 16. Jahrhundert, die Zeiten um 1800 oder vor, während und nach den Weltkriegen. Die Menschen damals blickten mit Furcht in die Welt. Sie nahmen ihre eigene Zeit als ebenso unsicher und verstörend wahr, wie viele von uns die heutige Zeit empfinden. Diese Umbruchphasen spiegeln sich auch in der Kunst: in neuen Themen und vor allem in einer neuartigen Ästhetik. Wir gehen diesen Zeiten des Wandels und der Krise nach, wie sie sich in der Kunst spiegeln - und verstehen so vielleicht auch besser, in welchen Zeiten wir heute leben.
Der Kurs ist Teil des Studium-Generale-Kurses W152500, kann aber auch einzeln gebucht werden.
Er wird hybrid durchgeführt, es ist sowohl Präsenz- als auch Online-Teilnahme möglich.
Wenn Sie wahlweise in Präsenz und Online am Kurs teilnehmen möchten, wählen Sie bei der Buchung bitte "Präsenz" im Warenkorb (Sie erhalten dennoch die Zugangsdaten für eine Online-Teilnahme). Die Teilnahmeart "Online" ist für eine ausschließliche Online-Teilnahme über Webex Meetings gedacht.
Kursnummer W152502