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Literarische Freundschaften - ein Streifzug durch die Literaturgeschichte

Freundschaften zwischen Autoren und Autorinnen waren und sind niemals ohne Komplikationen - Eitelkeiten und Zerwürfnisse sowie die Konkurrenz auf einem heiß umkämpften Markt spielen immer eine Rolle. Trotzdem lässt sich bei fast allen Großen der Literatur beobachten, dass es einen engen Freund oder eine enge Freundin gab (zumeist auf Augenhöhe), die das eigene Leben und Schreiben anregten und stabilisierten. Die Beziehungen waren aber durchaus komplex und unterschiedlicher Natur, der Begriff "Freundschaft" ist weit interpretierbar.

Anhand von vier herausragenden literarischen Freundschaften zwischen Thomas Mann und Jakob Wassermann, Oskar Maria Graf und Bertolt Brecht, Peter Weiss und Hermann Hesse sowie Edgar Hilsenrath und Jakov Lind beginnt Thomas Kraft seinen Streifzug durch die literarische Moderne. Weitere Vorträge sind in folgenden Semestern geplant.

 

In Kooperation mit dem Kulturzentrum der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern

    ab Montag, 14.11.2022, 19:00 Uhr
  • Kursnummer: P244240 
  • Zeitraum/Dauer: Mo. 14.11.2022
  • Zeitraum/Dauer:
    Mo. 14.11.2022
    19:00 - 20:30 Uhr
  • 4 Termine
    Dozent*in:
    Kraft, Thomas
    Thomas Kraft
    Gebühr: 32,00 €
    einzeln buchbar Auch mit MVHS-Card
    Ort: Neuhausen
    Kultur im Trafo
    Nymphenburger Str. 171a
    Veranstaltungstyp: Vortragsreihe
    Plätze: Max. Anzahl Teilnehmende: 70
    Info & Beratung:
    (089) 48006-6728/6246
  • vergangene Termine (2)
  • 14.11.2022 19:00–20:30 Uhr 8,00 €
    Literarische Freundschaften – ein Streifzug durch die Literaturgeschichte „Er ist mein Freund...und auch ich war es ihm.“ Über das Verhältnis von Thomas Mann und Jakob Wassermann

    Thomas Mann lernte den zwei Jahre älteren Schriftstellerkollegen Jakob Wassermann 1899 in der Redaktion des Simplicissimus kennen, als Wassermann ihm sein erstes Honorar aushändigte. In den nächsten Jahrzehnten sollten freundschaftliche Nähe und schriftstellerische Konkurrenz die Beziehung der beiden Erfolgsautoren prägen. Denn Wassermann erlangte mit Romanen wie "Caspar Hauser oder Die Trägheit des Herzens" (1908) und "Der Fall Maurizius" (1928) durchaus einigen Ruhm. Seiner Klage in "Mein Weg als Jude und Deutscher" (1921), dass er als Jude in Deutschland nicht akzeptiert werde, widersprach Thomas Mann allerdings energisch. Der Tod des Freundes am Neujahrstag 1934 traf Thomas Mann hart.

    Kultur im Trafo
    Nymphenburger Str. 171a
    München

  • 06.12.2022 19:00–20:30 Uhr 8,00 €
    Literarische Freundschaften – ein Streifzug durch die Literaturgeschichte Von Czernowitz in alle Welt - Edgar Hilsenrath und Jakov Lind

    Czernowitz blühte Ende des 19. Jahrhunderts zusehends auf. Deutsch war Verwaltungs- und Alltagssprache, Juden und Jüdinnen stellten die größte Bevölkerungsgruppe in dieser pulsierenden Kulturoase der Bukowina. Die Deportation der jüdischen Bevölkerung 1941 beendete die fast zweihundertjährige Kulturtradition. Edgar Hilsenraths Familie wurde nach Transnistrien verschleppt, um später auf verschlungenen Wegen nach Palästina zu gelangen, wo Hilsenrath auf den Wiener Jakov Lind traf, der auf ähnlich schicksalshafte Weise vor den Nazis geflohen war. Beide waren junge Arbeiter, die beschlossen, ihren weiteren Lebensweg als Schriftsteller im Exil zu beschreiten.

    Kultur im Trafo
    Nymphenburger Str. 171a
    München

    ab Montag, 14.11.2022, 19:00 Uhr
  • Kursnummer: P244240 
  • Zeitraum/Dauer: Mo. 14.11.2022
  • Zeitraum/Dauer:
    Mo. 14.11.2022
    19:00 - 20:30 Uhr
  • 4 Termine
    Dozent*in:
    Kraft, Thomas
    Thomas Kraft
    Gebühr: 32,00 €
    einzeln buchbar Auch mit MVHS-Card
    Ort: Neuhausen
    Kultur im Trafo
    Nymphenburger Str. 171a
    Veranstaltungstyp: Vortragsreihe
    Plätze: Max. Anzahl Teilnehmende: 70
    Info & Beratung:
    (089) 48006-6728/6246

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