Menschenwürde als Rechtsbegriff

Gleich der erste Artikel des deutschen Grundgesetzes macht die Menschenwürde zum fundamentalen Wert und höchsten Rechtsgut, erklärt sie für „unantastbar“ und erteilt dem Staat die Aufgabe, sie „zu achten und zu schützen“. Aber unter Juristen ist umstritten, ob „Würde“ ein eigenes Grundrecht darstellt, ob sie die Grundrechte begründet, ob damit lediglich der Rechtsstatus des Menschen gemeint ist, oder ob „Würde“ bloß ein „heuristisches“ Prinzip zur Auslegung einzelner Grundrechte ist.

 

Fortsetzung der Reihe: "Menschenwürde":

Menschenwürde als Recht auf Freiheit und Selbstbestimmung am 16.12.2020 (L110128)

Mittwoch, 09.12.2020
18:00 – 19:30 Uhr
KursnummerL110124
Dozentin/DozentDr. Markus Schütz
Zeitraum/Dauer2020-12-09T18:00:0009.12.2020
OrtMünchenGasteig, Rosenheimer Str. 5
Gebühr Gebührenfrei
Anmeldung erforderlich
VeranstaltungstypVortragsreihe
Plätze
BarrierefreiheitDer Zugang zum Veranstaltungsort ist barrierefrei. (Ggf. Einschränkungen vor Ort)
Info & Beratung Fragen zur Buchung: (089) 48006-6239
Fachliche Beratung: (089) 48006-6551