Arbeiterkämpfe als Antrieb der Geschichte? Der italienische Operaismus

In den frühen 1960er Jahren, während Italien sein Wirtschaftswunder erlebte, entstand dort die an Marx und dessen Ökonomiekritik anknüpfende Theorieströmung des Operaismus (operaio = Arbeiter). Sie wurde getragen von Intellektuellen, die nach einer Alternative zu den Ausrichtungen der Sozialistischen sowie der Kommunistischen Partei suchten und als subjektiven Bezugspunkt den fordistischen Massenarbeiter wählten. Der Vortrag stellt die wichtigsten Theoretiker sowie die Weiterentwicklungen des Operaismus in den 1960er bis 1970er Jahren vor.

Donnerstag, 03.02.2022
19:00 – 20:30 Uhr
KursnummerN110359
Dozentin/DozentDr. habil. Jan Hoff
Zeitraum/Dauer2022-02-03T19:00:0003.02.2022
OrtMünchenInnenstadt
EineWeltHaus München e.V., Schwanthalerstr. 80 Rgb.
Gebühr 5,00 €
Einzelkarten-Preis
Anmeldung erforderlich
VeranstaltungstypVortrag
Plätze Noch Plätze frei
Info & Beratung Fragen zur Buchung: (089) 48006-6239
Fachliche Beratung: (089) 48006-6551