Nach der Schoah - die Zukunft der Erinnerung

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In der deutschen Gesellschaft, die längst eine Einwanderungsgesellschaft geworden ist, aber auch innerhalb der jüdischen Gemeinschaft in Deutschland gibt es unterschiedliche Erinnerungen und Narrative. Welche Gedenktage sind konstitutiv für jüdisches Leben in Deutschland: der 9. November oder der 9. Mai? Welche Bedeutung hat das Gedenken an den Holocaust für die nicht-jüdische Mehrheitsgesellschaft? Wie kann die Erinnerung an die NS-Verbrechen in Bezug gesetzt werden zur Geschichte und Erfahrung von Zugewanderten? Die Erinnerung an den Zivilisationsbruch des Holocaust bedarf der ständig neu geführten Auseinandersetzung. Wie verhandeln und gestalten wir Erinnerung heute?

Podiumsgespräch mit:

Dr. Elke Gryglewski, Geschäftsführerin der Stiftung niedersächsische Gedenkstätten

Dr. Meron Mendel, Direktor der Bildungsstätte Anne Frank

Prof. Dr. em. Volkhard Knigge, langjähriger Leiter der Gedenkstätte Buchenwald

Moderation: Dr. Maximilian Strnad, Koordinierungsstelle Erinnerungszeichen, Stadtarchiv München.

 

Bitte melden Sie sich bis spätestens einen Tag vor der Veranstaltung an. Sie erhalten dann am Veranstaltungstag eine E-Mail mit dem Zugangslink zum Online-Vortrag. Der Online-Kursraum wird 15 Minuten vor Beginn der Veranstaltung geöffnet.

Montag, 08.11.2021
19:00 – 21:00 Uhr
KursnummerN110721
Dozentin/DozentDr. Elke Gryglewski
Prof. Dr. Volkhard Knigge
Dr. Meron Mendel
Dr. Maximilian Strnad
Zeitraum/Dauer2021-11-08T19:00:0008.11.2021
OrtOnline
Gebühr Gebührenfrei
Anmeldung erforderlich
VeranstaltungstypPodiumsgespräch
Plätze Noch Plätze frei
Info & Beratung Fragen zur Buchung: (089) 48006-6239
Fachliche Beratung: (089) 48006-6551