Wenn Konzerne den Protest managen – Gelenkte Bürgerinitiativen und andere Formen des Lobbyismus

Pressemitteilung der Münchner Volkshochschule

Zivilgesellschaftliches Engagement ist eine der treibenden Kräfte für eine nachhaltige Entwicklung, für Umwelt- und Klimaschutz. Aber nicht hinter jeder Bürgerinitiative verbirgt sich echtes soziales Engagement. Denn viele Konzerne haben für sich entdeckt, ihre ökonomischen Interessen mit Hilfe von vorgetäuschtem Bürgerengagement, im Fachjargon als „Kunstrasen“ bezeichnet, durchzusetzen oder zu unterstützen. Wie funktionieren solche künstlichen Bürgerinitiativen? Wer steckt hinter ihnen und mit welchen Gegenstrategien kann man ihnen beikommen?

Im Rahmen des Münchner Klimaherbstes schildert der Umweltjournalist Nick Reimer diese Praktiken.

Wenn Konzerne den Protest managen
Gelenkte Bürgerinitiativen und andere Formen des Lobbyismus

  • Mittwoch, 12. Oktober, 19 Uhr
  • Orange Bar, Zirkus-Krone-Str. 10, 6. Stock
  • Die Offene Akademie der Münchner Volkshochschule
  • Eintritt frei (Voranmeldung erbeten unter der Kurs-Nr. D324006 bei allen Anmeldestellen der Münchner Volkshochschule)
  • Infos: (0 89) 4 80 06-62 20 oder unter www.mvhs.de/offene-akademie 

Nick Reimer ist Umweltjournalist u.a. für die tageszeitung und die Frankfurter Rundschau. Er leitet die Redaktion des Magazins klimaretter.info, das er 2007 mitbegründet hat.

Folgende Veranstaltung steht außerdem auf dem Programm:

  • Montag, 17.10., 19 Uhr, Gasteig, Vortragssaal der Bibliothek
    Wer fängt an? Erfolgsfaktoren bürgerschaftlichen Engagements
    Podiumsgespräch mit:

    • Dr. Annette Freibauer, Thünen-Institut für Agrarklimaschutz, Braunschweig
    • Dr. Christian Kölling, Bayerische Landesanstalt für Wald- und Forstwirtschaft, Leiter Abteilung Boden und Klima

Kontakt:

  • Dr. Ulrike Wagner, Leitung des Ökologischen Bildungszentrums der MVHS, Telefon (0 89) 93 94 89-61, ulrike.wagner@mvhs.de 
  • Susanne Lößl, Leitung Pressestelle der MVHS, Telefon (0 89) 4 80 06-61 88, susanne.Loessl@mvhs.de