Zehn Jahre Arabischer Frühling – eine Bilanz

Politik der Woche mit Christian Ude und Franz Maget

(Pressemitteilung der Münchner Volkshochschule vom 28. Januar 2021)

Dezember 2010: Die Selbstverbrennung eines jungen Gemüsehändlers in der tunesischen Kleinstadt Sidi Bouzid löste den „Arabischen Frühling“ aus. In dessen Folge stürzten die Diktatoren in Tunesien und Ägypten und es kam zu Massenprotesten im gesamten arabischen Raum. Zehn Jahre danach ist die islamisch-arabische Welt zur größten Krisenregion der Erde geworden – unmittelbar vor den Toren Europas.

Franz Maget, der mehrere Jahre in Tunis und Kairo gearbeitet hat, spricht mit Christian Ude über die aktuelle Situation in der Region. Seine Prognose: Nordafrika und der Nahe Osten werden auch in den nächsten Jahren eine Krisenregion bleiben – und der Klimawandel und die Corona-Pandemie werden die Probleme dort weiter verschärfen.

Zehn Jahre Arabischer Frühling – eine Bilanz
Politik der Woche mit Christian Ude und Franz Maget

Franz Maget war nach seinem Ausscheiden aus dem Bayerischen Landtag von 2016 bis 2018 als Sozialreferent an den Deutschen Botschaften in Tunis und Kairo tätig und ist jetzt als Sonderberater beim Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung für die Länder des Maghreb und Ägypten im Einsatz.


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