Tunesien und Ägypten heute – was ist vom arabischen Frühling geblieben? Vortrag von Franz Maget

Pressemitteilung der Münchner Volkshochschule vom 20.4.2018

Tunesien ist sieben Jahre nach dem arabischen Frühling eine funktionierende Demokratie, die aber unter der andauernden Wirtschaftskrise und einer hohen Arbeitslosigkeit leidet. Viele junge Tunesier sehen trotz der demokratischen Entwicklung wenig Chancen für ihre Zukunft. Die Zahlen derer, die sich auf den Weg nach Europa machen, steigen wieder. Nicht zuletzt deshalb verdient diese Region in Deutschland und Europa besondere Aufmerksamkeit.

Tunesien und Ägypten heute – was ist vom arabischen Frühling geblieben?
Vortrag von Franz Maget

  • Mittwoch, 25. April, 19 Uhr
  • Bildungszentrum Einstein 28, Einsteinstr. 28, Vortragssaal 1
  • Eintritt: € 7.–  (Karten erhältlich bei allen Anmeldestellen der Münchner Volkshochschule unter der Kursnummer G110542, Restkarten an der Abendkasse) 
  • Die Offene Akademie der Münchner Volkshochschule
  • Infos: (0 89) 4 80 06-62 20 oder unter www.mvhs.de/offene-akademie 

Franz Maget ist im März aus Tunesien zurückgekehrt, wo er mehr als zwei Jahre lang als Sozialreferent an der Deutschen Botschaft in Tunis und Kairo tätig war. Zu seinen Aufgaben dort gehörte es, die junge Demokratie in Tunesien und in Ägypten zu stärken, die Zivilgesellschaft zu ermutigen und Brücken zwischen Tunesien und der Bundesrepublik Deutschland zu schlagen. Insbesondere die soziale Lage und die Situation des Arbeitsmarktes galt es in den Blick zu nehmen und zu fördern. 

Wenige Wochen nach seiner Rückkehr nach Deutschland berichtet Franz Maget, der frühere SPD-Fraktionschef im Maximilianeum und Landtagsvizepräsident, über die wirtschaftliche, soziale und politische Lage in Nordafrika und die Perspektiven in diesen Ländern.


Kontakt: