Frau Kohns Kaffeelöffel – Jüdische Alltagsgegenstände in nicht-jüdischen Haushalten

Pressemitteilung der Münchner Volkshochschule vom 28.5.2018

Wir möchten Sie auf die nächste Veranstaltung unseres Begleitprogramms zur Ausstellung "Ehem. jüdischer Besitz" – Erwerbungen des Münchner Stadtmuseums im Nationalsozialismus aufmerksam machen:

Frau Kohns Kaffeelöffel
Jüdische Alltagsgegenstände in nicht-jüdischen Haushalten

  • Montag, 4. Juni, 19 Uhr
  • Bildungszentrum Einstein 28, Vortragssaal 1, Einsteinstr. 28
  • Die Offene Akademie der Münchner Volkshochschule in Kooperation mit dem Münchner Stadtmuseum und der Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern
  • Eintritt: € 7.– (Karten erhältlich bei allen Anmeldestellen der Münchner Volkshochschule unter der Kursnummer G217020, Restkarten an der Abendkasse)
  • Infos: (0 89) 4 80 06-62 20 oder unter www.mvhs.de 

Während die deutschen Juden ab 1941 in den Osten deportiert wurden, blieb ihr gesamter Haushalt zurück. Hunderttausende persönlicher Gegenstände wie Möbel, Geschirr oder Bücher wechselten so den Besitzer. Was passierte mit diesen Objekten? Konnten die neuen Eigentümer sie problemlos benutzen? Oder hat das Schicksal der ehemaligen Besitzer den Umgang mit diesen Dingen belastet? Wurden alltägliche Gegenstände vielleicht auch an zurückbleibende Freunde weitergegeben, um eine persönliche Erinnerung zu ermöglichen? 

Dr. Carolin Lange, Projektleiterin für Provenienzforschung an der Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern, und Dr. Senta Herkle, Assistentin an der Abteilung Landesgeschichte der Universität Stuttgart, gehen der Herkunft eines Objektes gemeinsam auf die Spur.

Weiterer Termin in dieser Reihe:

  • Montag, 25. Juni, 19 Uhr
    Kursnummer G217030
    Geraubte Raubkunst?

Die Münchner Volkshochschule bietet darüber hinaus regelmäßige Führungen durch die Ausstellung im Münchner Stadtmuseum sowie Ausstellungsbesuche mit anschließendem Stadtrundgang zum Thema „Arisierung“ in München an. 


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