Ehe für alle – und nun? Schwules Leben in München

Pressemitteilung der Münchner Volkshochschule vom 3.7.2018

Vor genau einem Jahr hat der Bundestag die "Ehe für alle" beschlossen. In dem Land, in dem nach Paragraph 175 des Strafgesetzbuches Homosexualität noch bis zum Jahr 1994 unter Strafe stand, sind homosexuelle Partnerschaften nun der Ehe gleichgestellt.

Ehe für alle – und nun?
Schwules Leben in München

  • Donnerstag, 5. Juli, 19 Uhr
  • Bildungszentrum Einstein 28, Vortragssaal 1, Einsteinstr. 28
  • Die Offene Akademie der Münchner Volkshochschule              
  • Eintritt frei (Anmeldung möglich bei allen Anmeldestellen der Münchner Volkshochschule unter der Kursnummer G110166)
  • Infos: (0 89) 4 80 06-62 20 oder unter www.mvhs.de 

Was hat sich durch die "Ehe für alle" für die Betroffenen und für die Gesellschaft geändert? Bleibt z.B. die Adoption von Kindern trotz des neuen Gesetzes schwerer als bei heterosexuellen Paaren? War die Geschwindigkeit, mit der sich die homosexuelle Emanzipationsbewegung ihren Weg zur Gleichberechtigung bahnte, vielleicht für einige zu schnell und hat dadurch Vorbehalte gefördert? Und wie ist es in München: Ist schwules Leben auch jenseits des Glockenbachviertels wirklich "angekommen" oder lehren uns einzelne Übergriffe eher das Gegenteil?

Über die aktuelle Lebenssituation homosexueller Männer diskutieren auf dem Podium Vertreter der schwulen Szene Münchens:

  • Dietmar Holzapfel – Geschäftsführer des Hotels, Restaurants und Badehauses "Deutsche Eiche"
  • Dr. Kai Kundrath – Geschäftsführer des Sub, Schwules Kommunikations- und Kulturzentrum München e.V.
  • Thomas Niederbühl – Stadtrat (Rosa Liste)


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