Die Kritik der politischen Ökonomie als Kritik der bürgerlichen Gesellschaft – Diskussion mit Stephan Lessenich und Christoph Deutschmann

Pressemitteilung der Münchner Volkshochschule vom 20.4.2018

Karl Marx war ohne Zweifel ein Denker, der das Selbstverständnis der Moderne prägte. Er meinte "das Ganze" erklären zu können – auch indem er mit traditionellen Denkschulen brach und aus einer neuen Perspektive argumentierte. Aber kann man mit Marx die unterschiedlichen Dynamiken, in die wir heute immer stärker hineingerissen werden, wirklich besser verstehen oder mindestens anders beleuchten?

"Es ist nicht das Bewusstsein der Menschen, das ihr Sein, sondern umgekehrt ihr gesellschaftliches Sein, das ihr Bewusstsein bestimmt"
Die Kritik der politischen Ökonomie als Kritik der bürgerlichen Gesellschaft

Diskussion mit Stephan Lessenich & Christoph Deutschmann

  • Dienstag, 24. April, 19 Uhr
  • Bildungszentrum Einstein 28, Vortragssaal 1, Einsteinstr. 28
  • Die Offene Akademie der Münchner Volkshochschule 
  • Eintritt: € 7.– (Karten erhältlich bei allen Anmeldestellen der Münchner Volkshochschule unter der Kursnummer G135522, Restkarten an der Abendkasse)
  • Infos: (0 89) 4 80 06-6220 oder unter www.mvhs.de/marx 

Karl Marx vertrat die Einheit von Analyse und Kritik, er wollte aus der Analyse des kapitalistischen Wirtschafts- und Gesellschaftssystems selbst die Maßstäbe seiner Kritik gewinnen. Diesem Anspruch seines Denkens gehen Prof. Dr. Stephan Lessenich und Prof. Dr. Christoph Deutschmann anhand der Kritik der politischen Ökonomie nach.

Prof. Dr. Stephan Lessenich ist Direktor des Instituts für Soziologie an der Ludwig-Maximillians-Universität München.
Prof. Dr. Christoph Deutschmann ist em. Professor für Soziologie an der Universität Tübingen.


Weitere Termine in dieser Reihe:

  • Dienstag, 8. Mai, 19 Uhr, G135523
    "Außer der Arbeit bei sich, in der Arbeit außer sich"
    Prof. Dr. Heinz Bude und Prof. Dr. Paula-Irene Villa über Arbeit und Identität
  • Dienstag, 15. Mai, 18 Uhr, G135524
    "Die Philosophen haben die Welt genug interpretiert, es kommt darauf an, sie zu verändern"
    Prof. Dr. Ulrich K. Preuß und Dr. Gerd Koenen über das Verhältnis von Denken und Handeln


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