Das Verhältnis von Denken und Handeln – Diskussion mit Ulrich K. Preuß & Gerd Koenen

Pressemitteilung der Münchner Volkshochschule vom 7.5.2018

Karl Marx war ohne Zweifel ein Denker, der das Selbstverständnis der Moderne prägte. Er meinte "das Ganze" erklären zu können – auch indem er mit traditionellen Denkschulen brach und aus einer neuen Perspektive argumentierte. Aber kann man mit Marx die unterschiedlichen Dynamiken, in die wir heute immer stärker hineingerissen werden, wirklich besser verstehen oder mindestens anders beleuchten?

"Die Philosophen haben die Welt genug interpretiert, es kommt darauf an, sie zu verändern"
Das Verhältnis von Denken und Handeln – Diskussion mit Ulrich K. Preuß & Gerd Koenen

  • Dienstag, 15. Mai, 18 Uhr
  • Bildungszentrum Einstein 28, Vortragssaal 1, Einsteinstr. 28
  • Die Offene Akademie der Münchner Volkshochschule 
  • Eintritt: € 7.– (Karten erhältlich bei allen Anmeldestellen der Münchner Volkshochschule unter der Kursnummer G135524, Restkarten an der Abendkasse)
  • Infos: (0 89) 4 80 06-6220 oder unter www.mvhs.de/marx 

Karl Marx vertrat die Einheit von Analyse und Kritik, er wollte aus der Analyse des kapitalistischen Wirtschafts- und Gesellschaftssystems selbst die Maßstäbe seiner Kritik gewinnen. Diesem Anspruch gehen Prof. Dr. Ulrich K. Preuß und Dr. Gerd Koenen nach. Sie beleuchten anhand des Verhältnisses von Denken und Handeln in der Philosophie von Karl Marx die Frage, wie Theorie und Praxis sich zueinander verhalten sollten. 

Prof. Dr. Ulrich K. Preuß ist em. Professor für Staatstheorie an der Freien Universität Berlin.

Dr. Gerd Koenen ist Historiker und hat 2017 das Werk „Die Farbe Rot. Ursprünge und Geschichte des Kommunismus“ veröffentlicht. 


Kontakt: