2.2.2018: Das Ende aller Illusionen? Ein Blick von heute auf die russische Revolution

Pressemitteilung der Münchner Volkshochschule

Der renommierte Politikwissenschaftler und Totalitarismusforscher Prof. Dr. Hans Maier resümiert zum Ende des Programmschwerpunkts „Russland-Komplex“ an der Münchner Volkshochschule, wie die russische Revolution die politische Geschichte und Gestalt des 20. Jahrhunderts geprägt hat.

Das Ende aller Illusionen?
Ein Blick von heute auf die russische Revolution

  • Montag, 5. Februar, 19 Uhr
  • Gasteig, Carl-Amery-Saal, Rosenheimer Str. 5
  • Eintritt: € 7.– (Karten erhältlich bei allen Anmeldestellen der Münchner Volkshochschule unter Kursnummer F110726, Restkarten vor Ort)
  • Die Offene Akademie der Münchner Volkshochschule 
  • Infos: (0 89) 4 80 06-62 20 oder unter www.mvhs.de/offene-akademie 

Der Kriegskommunismus Leninscher Prägung war ohne Zweifel eine Zäsur in der Organisation und Ausübung politischer Herrschaft. Denn es entstand ein Typ politischen Führertums, der es auf einzigartige Weise verstand, unter den Ausnahmebedingungen der Weltkriegsära aus heterogenen Elementen neuartige politische Bewegungen und Gesellschaftsentwürfe zu schmieden, die – vor aller Totalitarismustheorie – von Zeitgenossen und Akteuren selbst als total verstanden wurden. Der illusionäre Versuch der Herstellung absoluter Gleichheit wurde zum Elend und Schrecken eines Jahrhunderts. 

Prof. Dr. Hans Maier lehrte Politikwissenschaften und hatte den Romano-Guardini-Lehrstuhl an der Ludwig-Maximilians-Universität München inne. Von 1970 bis 1986 war Hans Maier bayerischer Kultusminister. 


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