12.1.2018: Russland als imperiale Macht und als Nationalstaat – Eine historische Einordnung

Pressemitteilung der Münchner Volkshochschule

Als vor 100 Jahren die Vielvölkerreiche Europas kollabierten, empfanden dies viele Intellektuelle als Befreiung: Die Habsburgermonarchie, das Osmanische Reich, das russische Zarenreich und das preußisch-deutsche Kaiserreich galten ihnen als Völkergefängnisse. Welche Bedeutung besaßen Nation und Imperium für das Zarenreich – und später für die Sowjetunion?

Russland als imperiale Macht und als Nationalstaat
Eine historische Einordnung

  • Dienstag, 16. Januar, 18.15 Uhr
  • Einstein 28, Vortragssaal 1, Einsteinstr. 28 
  • Die Offene Akademie der Münchner Volkshochschule in Kooperation mit der Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien sowie der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde e.V.
  • Eintritt frei (Anmeldung erbeten bei den Anmeldestellen der Münchner Volkshochschule unter Kursnummer F110536)
  • Infos: (0 89) 4 80 06-0 oder unter www.mvhs.de/offene-akademie 

Zum Auftakt der Reihe „Russland zwischen Imperium und Nation“ erörtert Prof. Dr. Martin Schulze Wessel, worin sich Russland von anderen imperialen Mächten unterschied und welche Folgen sich daraus bis heute ergeben.

Martin Schulze Wessel leitet den Lehrstuhl für Geschichte Ost- und Südosteuropas an der Ludwig-Maximilians-Universität München/Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien.


Weitere Termine in der Reihe „Russland zwischen Imperium und Nation“:

  • Di. 23.1.
    Imperiales Erbe? Russland und Eurasien
    Vortrag
  • Di. 30.1.
    Eine neoimperiale Politik? Russland, Europa und Asien.
    Podiumsdiskussion


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