9.10.2017: Das ganze Leben. Sorgen und versorgt werden

Pressemitteilung der Münchner Volkshochschule

Die Reihe Liebe.Macht.Arbeit. betrachtet die Zukunft von Care – Fürsorge für andere – angesichts des gesellschaftlichen Wandels. Care macht sich nicht „von allein“ und ist kein „natürlicher weiblicher Liebesdienst“ mehr, sondern muss politisch, sozial, juristisch und individuell gestaltet werden.

Wir möchten Sie auf die erste Veranstaltung unserer Reihe Liebe.Macht.Arbeit. hinweisen:

Das ganze Leben. Sorgen und versorgt werden

  • Mittwoch, 11. Oktober, 19 Uhr
  • Bildungszentrum Einstein 28, Einsteinstr. 28, Vortragssaal 1
  • Die Offene Akademie der Münchner Volkshochschule
  • € 5,- (Karten erhältlich bei allen Anmeldestellen der Münchner Volkshochschule unter der Kurs-Nr. F146016, Restkarten an der Abendkasse)
  • Infos: (0 89) 4 80 06-62 20, siehe auch unter www.mvhs.de/offene-akademie 

Am ersten Abend der Reihe gibt Dr. Karin Jurczyk, Leiterin der Abteilung Familie und Familienpolitik am Deutschen Jugendinstitut, einen Einblick in historische und zukünftige Entwicklungen von Care im Lebenslauf: Von der Wiege bis zur Bahre sind wir darauf angewiesen, versorgt zu werden, und: Sorge für Andere gehört zu menschlichen Beziehungen. Tätigkeiten wie betreuen, pflegen, erziehen, versorgen und zuwenden stehen heute vor einer radikalen Neuformulierung. Ursachen dafür sind im demographischen Wandel, in der Veränderung der Geschlechterrollen, in wirtschaftlichen und technologischen Entwicklungen zu suchen. Was bedeutet es, wenn die scheinbaren Banalitäten des Alltags nicht mehr gesichert sind?

Moderation: Irmengard Matschunas, Münchner Volkshochschule 

In Kooperation mit dem Bayerischen Forschungsverbund ForGenderCare, der Frauenakademie München e.V. und dem Deutschen Jugendinstitut.

Weitere Termine in dieser Veranstaltungsreihe:

  • Mi. 8.11.
    „Family Business“
    Film
  • Di. 5.12.
    Keimzelle der Nation? Familie und Geschlechterpolitik im Rechtsruck
  • Do. 18.1.
    Wider die Sorg(e)losigkeit
  • Do. 8.2.
    „Niemandem zur Last fallen …“ Über Autonomie und Angewiesenheit

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