4.12.2017: Keimzelle der Nation? Familie und Geschlechterpolitik im Rechtsruck – Podium mit Andreas Kemper

Pressemitteilung der Münchner Volkshochschule

Nicht nur in Deutschland formieren sich Bewegungen, die zurückkehren wollen zu dem, was sie für traditionelle Familienwerte halten, die sich gegen Toleranz und Vielfalt und gegen eine progressive Geschlechterpolitik engagieren.

Keimzelle der Nation?
Familie und Geschlechterpolitik im Rechtsruck
Podium mit Andreas Kemper

  • Dienstag, 5. Dezember, 19 Uhr
  • Bildungszentrum Einstein 28, Einsteinstr. 28, Vortragssaal 1
  • Die Offene Akademie der Münchner Volkshochschule
  • Eintritt: € 5,– (Karten erhältlich bei allen Anmeldestellen der Münchner Volkshochschule unter der Kurs-Nr. F146018, Restkarten an der Abendkasse)
  • Infos: (0 89) 4 80 06-62 20, siehe auch unter www.mvhs.de/offene-akademie 

Welches Familienbild transportieren rechtspopulistische und rechtsradikale Parteien und Netzwerke? Auf welche Traditionen greifen sie zurück? Welche Geschlechterpolitik haben sie im Sinn, und welche Konsequenzen hätte dies für familiale Fürsorge? Auf diese Fragen wird der Soziologe Andreas Kemper eingehen.

Andreas Kemper ist Autor mehrerer Expertisen u.a. zu Maskulinismus sowie geschlechter- und familienbezogenen Positionen der AfD. Moderation: Prof. Dr. Barbara Thiessen, Hochschule Landshut

Die Reihe Liebe.Macht.Arbeit. betrachtet die Zukunft von Care – Fürsorge für andere – angesichts des gesellschaftlichen Wandels. Care macht sich nicht „von allein“ und ist kein „natürlicher weiblicher Liebesdienst“ mehr, sondern muss politisch, sozial, juristisch und individuell gestaltet werden.
In Kooperation mit dem Bayerischen Forschungsverbund ForGenderCare, der Frauenakademie München e.V. und dem Deutschen Jugendinstitut.


Weitere Termine in dieser Veranstaltungsreihe:

  • Do. 18.1.
    Wider die Sorg(e)losigkeit
  • Do. 8.2.
    „Niemandem zur Last fallen …“ Über Autonomie und Angewiesenheit


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