3.5.2017: Der Mörder ist nicht immer der Gärtner – Der Kriminalroman zwischen Realität und Fiktion

Pressemitteilung der Münchner Volkshochschule

Zwischen 20 und 30 Prozent des belletristischen Umsatzes werden in Deutschland jährlich mit Kriminalliteratur gemacht. Aber woher kommt gerade in Deutschland, das inmitten von Kriegen und Krisen gerade eine der friedlichsten Epochen in seiner Geschichte durchlebt, die Lust auf Mord und Totschlag? Die Reihe Donnerstags-Kolleg möchte der Popularität des Genres auf den Grund gehen und auf interdisziplinären Wegen seinen vielfältigen Erscheinungsformen und kulturellen Hintergründen nachspüren.

Der Mörder ist nicht immer der Gärtner
Der Kriminalroman zwischen Realität und Fiktion

  • 4 x donnerstags, Mai/Juni, 11.15 Uhr
  • Einstein 28, Einsteinstr. 28, Vortragssaal 1, A.0.01
  • Die Offene Akademie der Münchner Volkshochschule in Kooperation mit dem Zentrum Seniorenstudium der Ludwig-Maximilians-Universität
  • Eintritt: € 7.– (Voranmeldung bei allen Anmeldestellen der Münchner Volkshochschule möglich, Restkarten an der Tageskasse)
  • Infos: (0 89) 4 80 06-62 20, siehe auch unter https://www.mvhs.de/programm/aktuelle-angebote/donnerstags-kolleg/ 

Folgende Vorträge stehen auf dem Programm:

  • Do. 4.5.
    Rechtsmedizin zwischen Realität und Fiktion
    Prof. Dr. Matthias Graw, Institut für Rechtsmedizin an der Ludwigs-Maximilians-Universität
  • Do. 11.5.
    Heimat – Morde – Traditionen
    Johanna Büchel, Literaturwissenschaftlerin; Jessica Kremser; Journalistin und Krimiautorin; Martin Calsow; Autor und Mitglied der Jury des Grimme-Preises
  • Do. 1.6.
    „Alter Schwede!“ – Literarische Altersbilder im Kriminalroman
    Prof. Dr. Helge Nowak, Institut für Englische Philologie der Ludwig-Maximilians-Universität
  • Do. 22.6.
    Im Dickicht der Megacity Tokio – Geschichte, Genres und Themen der Kriminalliteratur Japans
    Prof. Dr. Evelyn Schulz, Japan-Zentrum der Ludwig-Maximilians-Universität


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