28.9.2017: Herr der Gespenster. Die Gedanken des Karl Marx – Lesung und Gespräch mit Thomas Steinfeld

Pressemitteilung der Münchner Volkshochschule

Karl Marx, der gemeinsam mit Friedrich Engels durch sein kommunistisches Manifest das „Gespenst des Kommunismus“ entfesselte, gilt als einer der wichtigsten Philosophen überhaupt. Doch wird seine Wahrnehmung von Vorstellungen von seinem Werk beherrscht, die nicht unbedingt darin enthalten sind. Im Vorgriff auf Marx’ 200. Geburtstag im Mai 2018 hat Thomas Steinfeld Karl Marx noch einmal gelesen „und einen Intellektuellen gefunden, der selbst dort, wo er offensichtlich irrt, klüger ist als viele seiner Kritiker“. Er plädiert für eine neuerliche Auseinandersetzung mit Karl Marx, dessen Werke in der Gegenwart keine Entsprechung mehr haben.

Herr der Gespenster. Die Gedanken des Karl Marx
Lesung und Gespräch mit Thomas Steinfeld

  • Donnerstag, 5. Oktober, 19 Uhr
  • Bildungszentrum Einstein 28, Einsteinstr. 28, Vortragssaal 1
  • Die Offene Akademie der Münchner Volkshochschule 
  • Eintritt: € 7.– (Karten erhältlich bei allen Anmeldestellen der Münchner Volkshochschule unter Kursnummer F110303), Restkarten vor Ort
  • Infos: (0 89) 4 80 06-0 oder unter www.mvhs.de/offene-akademie 

Thomas Steinfeld ist Feuilletonkorrespondent der Süddeutschen Zeitung und Professor für Kulturwissenschaften an der Universität Luzern. Der Abend wird moderiert von Dr. Tobias Heyl, Lektor für Sachbuch und Wissenschaft beim Carl Hanser Verlag München.

Der Sachbuch-Salon der Münchner Volkshochschule ist ein neues Forum für aktuelle Buchtitel im Non-Fiction-Bereich. Autorinnen und Autoren aus namhaften Münchner Verlagen erhalten die Möglichkeit, ihre Neuerscheinungen aus den Bereichen Kultur und Geschichte, Gesellschaft und Politik, Naturwissenschaft und Technik vorzustellen und mit Experten sowie mit einem interessierten Publikum zu diskutieren. Kontroversen und anregende Debatten sind ausdrücklich erwünscht! 

Weitere Veranstaltung in dieser Reihe:

  • Donnerstag, 30. November, 19 Uhr
  • Einsteinstr. 28, Vortragssaal 1
  • Stephan Porombka über die Liebe in Zeiten des Smartphones

 

Kontakt: