27.11.2017: Der Mann, der das Gedächtnis verlor (Oblomok imperii) Regie: Friedrich Ermler, Sowjetunion 1929, 73 Min.

Pressemitteilung der Münchner Volkshochschule

Der Arbeiter Iwan wird im Krieg verschüttet und kann sich an nichts mehr erinnern. Er lebt auf einer kleinen Bahnstation so dahin. Doch nach einer unverhofften Begegnung „wacht“ er 1929 plötzlich auf. Er fährt nach Petersburg – und findet Leningrad vor. Alles ist anders und neu: Die Fabriken gehören angeblich allen. Die Frauen tragen kurze Röcke. Und wer ist dieser Lenin? Wird sich Iwan im neuen Leben zurechtfinden?

Der Mann, der das Gedächtnis verlor (Oblomok imperii)
Regie: Friedrich Ermler, Sowjetunion 1929, 73 Min., Stummfilm mit dt. Zwischentiteln

  • Mittwoch, 29. November, 19 Uhr
  • Gasteig, Carl-Amery-Saal, Rosenheimer Str. 5 
  • Die Offene Akademie der Münchner Volkshochschule
  • Eintritt: € 7.– (Karten erhältlich bei allen Anmeldestellen der Münchner Volkshochschule unter der Kursnummer F249230, Restkarten vor Ort)
  • Infos: (0 89) 4 80 06-0 oder unter www.mvhs.de/offene-akademie 

Zusätzlich zu dem Spielfilm werden die Trickfilme "Der Samojedenjunge" und "Beherrscher des Alltags" gezeigt.

In der Reihe „Filme vom neuen Menschen“ präsentiert der Filmhistoriker Alexander Schwarz bislang wenig gezeigte Spiel-, Dokumentar- und Trickfilme und bietet damit einen Einblick in die vielseitige Filmproduktion der frühen Sowjetunion.

Dr. Alexander Schwarz hat Literatur- und Filmwissenschaft, Slawistik und Geschichte in München und Moskau studiert und wurde mit einer Dissertation zum deutschen und russischen Stummfilmdrehbuch promoviert.


Weitere Termine in dieser Reihe:

  • Mi. 6.12., 19 Uhr
    Der Weg ins Leben (Putjowka w schisn)
    Regie: Nikolai Ekk, Sowjetunion 1931, 108 Min., Tonfilm, OF mit dt. UT
  • Mi. 13.12., 19 Uhr
    Das Leben in der Hand (Schisn w rukach)
    Regie: David Marjan, Sowjetunion 1931, 96 Min., Stummfilm mit dt. Zwischentiteln


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