16.6.2017: Im Dickicht der Megacity Tokio – Geschichte, Genres und Themen der Kriminalliteratur Japans

Pressemitteilung der Münchner Volkshochschule

In Japan erfreut sich die Kriminalliteratur großer Beliebtheit und literarischer Anerkennung. Ihr haftet der Ruf an, besonders oppositionell zu sein und die Schattenseiten der japanischen Gesellschaft zu beleuchten. 

Im Dickicht der Megacity Tokio
Geschichte, Genres und Themen der Kriminalliteratur Japans

  • Donnerstag, 22. Juni 2017, 11.15 Uhr
  • Einstein 28, Einsteinstr. 28, Vortragssaal 1
  • Die Offene Akademie der Münchner Volkshochschule in Kooperation mit dem Zentrum Seniorenstudium der Ludwig-Maximilians-Universität
  • Eintritt: € 10.– / € 8.– für Schüler/Studierende / gebührenfrei für Studierende im Seniorenstudium LMU (Voranmeldung bei allen Anmeldestellen der Münchner Volkshochschule möglich unter E173030, Restkarten an der Tageskasse)
  • Infos: (0 89) 4 80 06-62 20, siehe auch unter www.mvhs.de/programm/aktuelle-angebote/donnerstags-kolleg/ 

In dem Vortrag wird die Japanologin Evelyn Schulz vom Japan-Zentrum der Ludwigs-Maximilians-Universität die Entstehungsgeschichte der japanischen Kriminalliteratur aufzeigen und anhand repräsentativer Werke die Abgrenzung des Genres zu anderen Gattungen im Hinblick auf die Darstellbarkeit von gesellschaftlichen Widersprüchen und Kriminalität verdeutlichen. 

In Japan wird zudem das Krimi-Genre stark von Frauen bestimmt, was die Frage aufwirft, ob es eine spezifisch weibliche Kriminalliteratur gibt.

Der Vortrag beschließt die Reihe „Der Mörder ist nicht immer der Gärtner. Der Kriminalroman zwischen Realität und Fiktion“ an der Münchner Volkshochschule.


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