13.11.2017: Terror und Traum – Herrschaft und Alltag im Stalinismus

Pressemitteilung der Münchner Volkshochschule

Moskau in den Jahren 1936 bis 1938: Bereits seit 1922 hatte Stalin die Position des Generalsekretärs der KPdSU inne. Seine Macht wuchs von Jahr zu Jahr, obwohl seine Politik auch innerhalb der Kommunistischen Partei nicht unangefochten war. Mitte der 1930er Jahre kulminierten die Verfolgungen von Millionen tatsächlicher und vermeintlicher Gegner Stalins im "Großen Terror". 

Terror und Traum
Herrschaft und Alltag im Stalinismus

  • Mittwoch, 15. November, 19 Uhr
  • Gasteig, Black Box, Rosenheimer Str. 5 
  • Die Offene Akademie der Münchner Volkshochschule 
  • Eintritt: € 7.– (Karten erhältlich bei allen Anmeldestellen der Münchner Volkshochschule unter Kursnummer F110736, Restkarten vor Ort)
  • Infos: (0 89) 4 80 06-0 oder unter www.mvhs.de/offene-akademie 

Im Rahmen des Programmschwerpunkts „Russland-Komplex“ der Münchner Volkshochschule sprechen am Mittwoch die Historiker Karl Schlögel und Irina Scherbakowa über politische Hintergründe und ideologische Kämpfe des stalinistischen Terrors, über Täter und Opfer, über Faszination und Schrecken des Lebens in Stalins Staat sowie über die Auseinandersetzung mit dieser Epoche in Russland heute.

Prof. em. Dr. Karl Schlögel lehrte Osteuropäische Geschichte, zuletzt an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt/Oder. Sein Buch „Terror und Traum“ zählt zu den Standardwerken über die stalinistischen Verfolgungen. Im Jahr 2016 wurde er mit dem Deutschen Historikerpreis ausgezeichnet.

Prof. Dr. Irina Scherbakowa ist Historikerin und Germanistin; ihr Forschungsschwerpunkt ist die lebensgeschichtliche Auseinandersetzung mit Stalinismus und Totalitarismus. Seit vielen Jahren engagiert sie sich federführend in der Menschenrechtsorganisation Memorial.


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