5. 12.2016: Oskar und die Dame in Rosa – Oder: Sterben ohne Angst

Pressemitteilung der Münchner Volkshochschule

Oskar ist zehn Jahre alt, hat Leukämie und nur noch 13 Tage zu leben. Das macht den Eltern solche Angst, dass sie nicht mit ihm darüber reden können. Nur eine ehrenamtliche Sterbebegleiterin im rosa Kittel – „Oma Rosa“ – hat den Mut, zusammen mit Oskar über seine Fragen nachzudenken und schlägt ihm ein Spiel vor: Oskar soll sich vorstellen, jeder verbleibende Tag sei so lang und bedeutend wie zehn Jahre seines Lebens.

Oskar und die Dame in Rosa
Oder: Sterben ohne Angst

  • Freitag, 9. Dezember 2016, 18 Uhr
  • Gasteig, Rosenheimer Str. 5, Black Box
  • Die Offene Akademie der Münchner Volkshochschule in Kooperation mit dem Christophorus Hospiz
  • Eintritt: € 10.– (Voranmeldung möglich unter der Kurs-Nr. D146115 bei allen Anmeldestellen der Münchner Volkshochschule)
  • Infos: (0 89) 4 80 06-6220, siehe auch unter www.mvhs.de/offene-akademie 

Nach dem Bestseller von Éric-Emmanuel Schmitt bringt Anita Keller – in Hannover ausgebildete Schauspielerin und jahrelang tätige Hospizhelferin – in einer dramatisierten Inszenierung diese Geschichte auf die Bühne – mit großer Empathie, aber ohne jede Rührseligkeit. Sie schlüpft in alle Personen des Stückes und die Glaubwürdigkeit ihrer Darstellung lebt von der Erfahrung an den Betten derer, die sie begleitet hat.

Im Anschluss an die Aufführung fragen wir im Gespräch mit Prof.  Dr. Claudia Bausewein, der Protagonistin der deutschen Palliativmedizin und Direktorin der Klinik für Palliativmedizin am Klinikum der Universität München: Wie kann man Sterbende begleiten, wie kann man ihnen auf allen Ebenen – somatisch, psychisch, sozial und spirituell – gerecht werden?

Die Veranstaltung reiht sich in den Programmschwerpunkt „Mitten im Leben … über Sterben und Tod“ in der Offenen Akademie der Münchner Volkshochschule.

Weitere Veranstaltung aus dem Programmschwerpunkt im Dezember:

  • Mittwoch, 14.12., 18 Uhr
    Gasteig, Raum 0.115
    Vortrag „Was kommt danach? Himmel, Hölle oder gar nichts?“
    Prof. Dr. Bertram Stubenrauch, Lehrstuhl für Dogmatik und Ökumenische Theologie, LMU


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