25.11.2016: Trauern – ein psychischer Prozess

Pressemitteilung der Münchner Volkshochschule

Wir möchten Sie auf einen Vortrag im Rahmen unseres Programmschwerpunkts „Mitten im Leben … Über Sterben und Tod“ mit der Psychologin Verena Kast aufmerksam machen:                                                    

Trauern – ein psychischer Prozess

  • Dienstag, 29. November 2016, 18 Uhr
  • Gasteig, Rosenheimer Str. 5, Black Box
  • Die Offene Akademie der Münchner Volkshochschule
  • Eintritt: € 10.– (Voranmeldung möglich unter der Kurs-Nr. D146112 bei allen Anmeldestellen der Münchner Volkshochschule)
  • Infos: (0 89) 4 80 06-62 20, siehe auch unter www.mvhs.de/offene-akademie 

Dass Abschiede zum Leben gehören, wissen wir. Dennoch wirft uns der Verlust eines geliebten Menschens zunächst vollständig aus der Bahn. Trauer kann der stärkste Stress sein, den ein Mensch erfährt; aber sie ist auch ein Weg der Psyche, um den Verlust einer Beziehung zu verarbeiten und sich wieder neu dem Leben zuwenden zu können. 

Die Schweizer Psychotherapeutin Verena Kast entwickelte bereits in den 1980er Jahren ein Modell der vier Trauerphasen: Nicht-Wahrhaben-Wollen – Aufbrechende Emotionen – Suchen und Sich-Trennen – Neuer Selbst- und Weltbezug. Obwohl diese Phasen nicht idealtypisch verlaufen, hilft ihre Kenntnis Trauernden, sich im Chaos der Gefühle zurechtzufinden.

Verena Kast ist Psychologin und Psychotherapeutin, war Professorin an der Universität Zürich. Sie ist Lehranalytikerin des C. G. Jung-Instituts und Autorin zahlreicher Bücher. An diesem Abend stellt sie die unterschiedlichen Trauerphasen genauer vor.


Weitere Veranstaltung im Dezember:

Mittwoch, 14.12., 18 Uhr, Raum 0.115, Vortrag
Was kommt danach? Himmel, Hölle oder gar nichts?
Prof. Dr. Bertram Stubenrauch, Lehrstuhl für Dogmatik und Ökumenische Theologie, LMU


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