25.10.2016: Ende der Aufarbeitung? Der NSU-Prozess und die offenen Fragen

Fünf Jahre nach der Selbstenttarnung des „Nationalsozialistischen Untergrunds“ sind immer noch viele Fragen offen und die Wunden nicht verheilt. Wie weit ist die Aufklärung der NSU-Morde tatsächlich gediehen und wo stößt sie an ihre Grenzen? Welche Bedeutung hat die Aussage von Frau Zschäpe nach 312 Prozesstagen? Welche Erkenntnisse und Ergebnisse hat der Prozess gebracht?

Im Rahmen der Reihe „Neue Dimensionen des Rechtsextremismus“ lädt die Offene Akademie der Münchner Volkshochschule an diesem Freitag zu einem Podiumsgespräch ins Alte Rathaus:

Ende der Aufarbeitung?
Der NSU-Prozess und die offenen Fragen

  • Freitag, 28. Oktober 2016, 19 Uhr
  • Altes Rathaus, Festsaal, Marienplatz 15
  • Die Offene Akademie der Münchner Volkshochschule in Zusammenarbeit mit dem Bayernforum der Friedrich-Ebert-Stiftung, der Evangelischen Stadtakademie und der Fachstelle für Demokratie - gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Menschenfeindlichkeit der LH München und dem Residenztheater
  • Eintritt frei (Anmeldung erbeten unter bayernforum@fes.de)
  • Infos: (0 89) 4 80 06-6220 oder unter www.offene-akademie.de 

Was konnte aufgearbeitet werden und welche Fragen sind noch offen? Was sind Anliegen und Auftrag des 2. NSU-Untersuchungsausschusses des Bundestages? Welche Anliegen haben die Nebenkläger? Wie wird die Arbeit der Sicherheitsbehörden eingeschätzt? Und wie ist aktuell das neue Erstarken des Rechtsextremismus zu bewerten?

Darüber diskutieren auf dem Podium:

  • Clemens Binninger, MdB (CDU) und Vorsitzender des 2. NSU¬Untersuchungsausschusses des Deutschen Bundestags, Berlin
  • Mehmet Daimagüler, Rechtsanwalt und Vertreter der Nebenklage im NSU¬Prozess, Berlin
  • Ayse Gülec, Mitbegründerin der Initiative 6. April, Kassel
  • Dirk Laabs, Journalist und Filmemacher, Hamburg, Co-Autor des Buches „Heimatschutz. Der Staat und die Mordserie des NSU“

Moderation: Heike Kleffner, Journalistin und Rechtsextremismusexpertin, Berlin


Kontakt:

  • Stefanie Hajak, Fachgebiet Politik und Gesellschaft der Münchner Volkshochschule, Telefon (0 89) 72 10 06 30, Stefanie.Hajak@mvhs.de 
  • Susanne Lößl, Leitung Pressestelle der Münchner Volkshochschule, Telefon (089) 4 80 06-61 88, Susanne.Loessl@mvhs.de