15.4.2016: Das Phantom der digitalen Gesellschaft – oder: Wie berechenbar ist das Leben? Vortrag von Lutz Hachmeister

Pressemitteilung der Münchner Volkshochschule

„Seht der Wahrheit ins Gesicht: Die digitale Revolution ist vorbei“, schrieb der als Technik-Guru gepriesene Nicholas Negroponte bereits 1998 und empfahl, nunmehr auch das analoge Leben wieder in den Blick zu nehmen. Gut 15 Jahre später sieht die Politik in Projekten wie „Wirtschaft 4.0“ oder „smart cities“ die ökonomische Zukunft Deutschlands. Lutz Hachmeister hält das Konzept einer „digitalen Gesellschaft“ allerdings für verfehlt. 

Die Offene Akademie der Münchner Volkshochschule begrüßt Lutz Hachmeister am 20. April zu einem Vortrag in der Reihe „Leben 2.0 – Chancen und Risiken einer digitalisierten Gesellschaft“:

Das Phantom der digitalen Gesellschaft – oder: Wie berechenbar ist das Leben?
Vortrag von Lutz Hachmeister

  • Mittwoch, 20. April, 19 Uhr
  • Gasteig, Rosenheimer Str. 5, Vortragssaal der Bibliothek
  • Die Offene Akademie der Münchner Volkshochschule
  • Eintritt: € 10.– (Voranmeldung bei allen Anmeldestellen der Münchner Volkshochschule unter C110120 möglich)
  • Infos: (0 89) 4 80 06-62 20 oder unter www.mvhs.de/offene-akademie 

Die fortschreitende technische Digitalisierung könne, so Hachmeisters These, soziale und politische Probleme nicht lösen. Weniger aus einer kulturkritischen, sondern vielmehr einer analytischen Perspektive plädiert er für eine Neubestimmung  des „Digitalen“ und „Analogen“.

Dr. Lutz Hachmeister leitet das Institut für Medienpolitik mit Sitz in Berlin und Köln und zählt zu den bekanntesten deutschen Dokumentarfilmern (u. a. „Das Goebbels-Experiment“, „Auf der Suche nach Peter Hartz“).


Kontakt:

  • Stefanie Hajak, Fachgebiet Politik und Gesellschaft der Münchner Volkshochschule, Telefon (0 89) 72 10 06 30, Stefanie.Hajak@mvhs.de 
  • Susanne Lößl, Leitung Pressestelle der Münchner Volkshochschule, Telefon (089) 4 80 06-61 88, Susanne.Loessl@mvhs.de