Pest oder Cholera?

Ein Rundgang zur Seuchengeschichte Münchens

Nicht erst die Corona-Pandemie hat das Leben in München zeitweise gehörig auf den Kopf gestellt. Seuchen gab es in der Stadt schon immer. Der "Schwarze Tod" war im Mittelalter regelmäßig ein Schrecken verbreitender Gast und später brachte die Industrialisierung mit Cholera und Typhus neues Elend. Jahrhundertelang galten Seuchen als Strafe Gottes und daher als unabwendbar. Mit Ausräuchern der Wohnstätten oder der Anrufung des Heiligen Sebastians versuchte man, das große Sterben zu verhindern. Erst als Forscher wie Max Pettenkofer kleine Mikroorganismen in verunreinigtem Wasser als "Schuldige" entlarvten, war der Bann gebrochen - und aus dem "Pestloch München" sollte eine der saubersten Städte Europas werden.

Die Führung endet voraussichtlich am Sendlinger-Tor-Platz.

 

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Der Kurs ist beendet.
Sonntag, 14.11.2021
11:00 – 13:00 Uhr
KursnummerN121044
Dozentin/DozentM.A. Liane Reithofer
Zeitraum/Dauer2021-11-14T11:00:0014.11.2021
OrtMünchenAltstadt
Treffpunkt: am Eingang zum Rathausinnenhof, Marienplatz
Gebühr 7,00 €
Einzelkarten-Preis
Anmeldung erforderlich
VeranstaltungstypFührung
Plätze
MVHS-CardAuch mit MVHS-Card
Info & Beratung Fragen zur Buchung: (0 89) 4 80 06-62 39
Fachliche Beratung: (0 89) 4 80 06-66 43