Heiliges Leiden? Zur Verherrlichung von Tod und Leiden in Passionsspielen

In vielen Religionen spielen das Leiden und der Tod eines Gottes eine zentrale Rolle, aber am deutlichsten ist das im Christentum der Fall. Christen glauben, dass Leiden und Tod Jesu ihnen die Erlösung und Vergebung der Sünden geschenkt hat. Und vielleicht ist dies die brillanteste Idee der Religionsgeschichte: dass ein Gott unser Leben, unser Leid und unseren Tod geteilt hat. Aber eine Religion, in der das Leiden eine so zentrale Rolle spielt, wirft auch Probleme auf: sie kann dazu führen, dass wir uns allzu leicht mit dem Leiden der Menschen abfinden oder es vielleicht sogar als gottgewollt verherrlichen.

Vom 14. März bis einschließlich 19. April 2020 unterbricht die MVHS ihren Kurs- und Veranstaltungsbetrieb. Das ist eine Vorsorge-Maßnahme im Rahmen der aktuellen COVID-19-Epidemie. Daher ist dieser Kurs vorläufig online nicht buchbar. Wir bitten Sie um Ihr Verständnis.
Mittwoch, 01.04.2020
18:00 – 19:30 Uhr
KursnummerK138960
Dozentin/DozentDr. Markus Schütz
Zeitraum/Dauer2020-04-01T18:00:0001.04.2020
OrtMünchenEinstein 28
Bildungszentrum, Einsteinstr. 28
Gebühr Gebührenfrei
VeranstaltungstypVortrag
Plätze Noch Plätze frei
BarrierefreiheitDer Zugang zum Veranstaltungsort ist barrierefrei. (Ggf. Einschränkungen vor Ort)
MVHS-CardAuch mit MVHS-Card
Info & Beratung Telefon (089) 48006-6560 Dr. Robert Mucha