"Zu viel für ein Menschenleben"-- Die Weisenborns und die Rote Kapelle

Die Gestapo kam am 26. September 1942. Die Beamten verhafteten Joy und Günther Weisenborn, die wie Harro Schulze-Boysen zur Roten Kapelle gehörten, einer - angeblich von Moskau gesteuerten - Widerstandsgruppe. Bis zum Ende des Krieges blieb der erfolgreiche Schriftsteller, Theater- und Rundfunkmann Günther Weisenborn in Haft. Er entging nur knapp seiner Hinrichtung. Seine Frau Joy kam nach einem halben Jahr frei.
Carolin Ebner und Thomas Loibl lesen aus den Gefängnisbriefen des Ehepaares und Joys Tagebüchern, Zeugnissen einer großen Liebe und des Widerstands in Zeiten des Nationalsozialismus.
Dr. Hans Woller, langjähriger Wissenschaftlicher Mitarbeiter des Instituts für Zeitgeschichte, führt in die Geschichte der Roten Kapelle ein.

Fortsetzung:
13.3.: Die guten Feinde. Mein Vater, die Rote Kapelle und ich (Dokumentarfilm)

In Zusammenarbeit mit dem Institut für Zeitgeschichte München-Berlin und dem NS-Dokumentationszentrum München.
Der Kurs ist beendet.
Dienstag, 06.03.2018
19:00 – 20:30 Uhr
Kursnummer G110736
Dozentin/Dozent Dr. Hans Woller
Zeitraum/Dauer 2018-03-06T19:00:0006.03.2018
Ort MünchenMaxvorstadt
NS-Dokumentationszentrum München
, Max-Mannheimer-Platz 1
Gebühr Eintritt frei
Plätze noch genügend Plätze frei
Barrierefreiheit Der Zugang zum Veranstaltungsort ist barrierefrei. (Ggf. Einschränkungen vor Ort)
Info & Beratung Telefon (089) 48006-6552/-6551