Max Weber und die moderne Massendemokratie

Der Ökonom, Soziologe und Historiker Max Weber, der 1920 in München starb, charakterisierte seine Epoche als Zeitalter der "aktiven Massendemokratisierung". Bis heute werden seine Schriften weltweit studiert, um unterschiedliche Typen parlamentarischer oder populistischer Demokratien in den modernen Industriegesellschaften zu verstehen.
Der Vortrag geht der Frage nach, wie Weber als politischer Soziologe "demokratische Herrschaft" zur Sicherung individueller Freiheitsräume analysierte, wie er als kritischer Intellektueller "Deutschlands politische Neuordnung" nach dem Ersten Weltkrieg kommentierte und wie er als engagierter Bürger für eine "plebiszitär-charismatische" Demokratie warb.
Prof. Dr. Gangolf Hübinger, Prof. i.R. für Vergleichende Kulturgeschichte der Neuzeit an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder), ist Mitherausgeber der Max-Weber-Gesamtausgabe.
Donnerstag, 13.02.2020
18:00 – 19:30 Uhr
KursnummerJ135810
Dozentin/DozentProf. Dr. Gangolf Hübinger
Zeitraum/Dauer2020-02-13T18:00:0013.02.2020
OrtMünchenGasteig, Rosenheimer Str. 5
Gebühr 10,00 €
Restkarten vor Ort
VeranstaltungstypVortrag
Plätze noch genügend Plätze frei
BarrierefreiheitDer Zugang zum Veranstaltungsort ist barrierefrei. (Ggf. Einschränkungen vor Ort)
MVHS-CardAuch mit MVHS-Card
Info & Beratung Telefon (089) 48006-6560 Dr. Robert Mucha