Demokratisch? Die ambivalente Rolle der Zivilgesellschaft

Ohne aktive Bürgerschaft keine lebendige Demokratie. Diesem Satz würden die meisten wohl zustimmen. "Zivilgesellschaft" gilt als gemeinwohlorientiert, politischem Protest wird emanzipatorische Wirkung zugeschrieben. Was aber, wenn die aktiven Bürgerinnen und Bürger die Demokratie zerstören wollen? Diese Frage stellt sich spätestens seit dem Erstarken rechtspopulistischer Bewegungen in Europa.
Nach zwei Impulsvorträgen diskutieren wir, wie sich politischer Protest in den vergangenen Jahren verändert hat, wie die Zivilgesellschaft zur etablierten Politik steht - und wie sich Demokratie und Gesellschaft weiterentwickeln.
Prof. Dr. Edgar Grande, Gründungsdirektor des Zentrums für Zivilgesellschaftsforschung am Wissenschaftszentrum für Sozialforschung Berlin
Prof. Dr. Nicole Deitelhoff, Direktorin des Leibniz-Instituts Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung
Moderation: Stefanie Hajak, Münchner Volkshochschule
Montag, 03.02.2020
19:00 – 20:30 Uhr
KursnummerJ110136
Dozentin/DozentProf. Dr. Nicole Deitelhoff
Prof. Dr. Edgar Grande
Zeitraum/Dauer2020-02-03T19:00:0003.02.2020
OrtMünchenGasteig, Rosenheimer Str. 5
Gebühr Eintritt frei
VeranstaltungstypPodiumsgespräch
Plätze noch genügend Plätze frei
BarrierefreiheitDer Zugang zum Veranstaltungsort ist barrierefrei. (Ggf. Einschränkungen vor Ort)
Info & Beratung Telefon (089) 48006-6552/6551