Extreme Sicherheit: rechte Netzwerke in Polizei und Bundeswehr?

Polizisten, die Informationen an die rechtsextreme Szene weitergeben. Bundeswehrsoldaten, die "Feindlisten" führen und sich mit Waffen auf den "Tag X" vorbereiten. Ist bei vielen Beamten "etwas in Schieflage geraten, was sich in Sympathien für das rechtsnationale Parteienspektrum ausdrückt", wie es der Vizechef der Polizeigewerkschaft im Sommer 2019 formulierte? Existieren rechte Netzwerke in staatlichen Organen? Das Podium diskutiert die Attraktivität von Polizei und Bundeswehr für Rechtsextremisten, analysiert demokratiefeindliche Strukturen in diesen Institutionen und fragt, mit welchen Maßnahmen Rechtsextremismus in den Sicherheitsbehörden wirksam bekämpft werden kann.

 

Auf dem Podium:

Dr. Burkhard Even, Vizepräsident des Militärischen Abschirmdienstes

Christoph Kopke, Professor für Politikwissenschaft der Hochschule für Wirtschaft und Recht, Berlin

Jörg Radek, stellv. Bundesvorsitzender der Gewerkschaft der Polizei

Christina Schmidt, Journalistin

Moderation: Heike Kleffner, Journalistin

 

In Zusammenarbeit mit dem BayernForum der Friedrich-Ebert-Stiftung, der Evangelischen Stadtakademie München und der Fachstelle für Demokratie der LH München.

 

Eine Veranstaltung im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus.

Die Veranstaltung entfällt und wird voraussichtlich zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.
Montag, 23.03.2020
20:00 – 22:00 Uhr
KursnummerK110140
Dozentin/Dozent Dr. Burkhard Even / Christoph Kopke / Jörg Radek / Christina Schmidt / Heike Kleffner
Zeitraum/Dauer2020-03-23T20:00:0023.03.2020
OrtMünchenAltstadt
Festsaal des Alten Rathauses, Marienplatz 15
Gebühr Eintritt frei
Anmeldung erforderlich
VeranstaltungstypPodiumsgespräch
Plätze Noch Plätze frei
BarrierefreiheitDer Zugang zum Veranstaltungsort ist barrierefrei. (Ggf. Einschränkungen vor Ort)