„Gemeinschaftsfremde“. Zwangserziehung im Nationalsozialismus, in der Bundesrepublik und der DDR

Die Ausgrenzung von „Außenseitern“ und die zwangsweise Erziehung zur Konformität haben in Deutschland eine lange unrühmliche Tradition. Zwangserziehung, Heimaufenthalt und Psychiatrie drohten im Nationalsozialismus „gemeinschaftsfremden“ Kindern und Jugendlichen, zu denen Sinti und Roma ebenso gehören konnten wie Menschen, die als „asozial“ abgestempelt wurden.
Dr. h.c. Barbara Distel, die langjährige Leiterin der KZ-Gedenkstätte Dachau, und Prof. Dr. Wolfgang Benz, Emeritus des Zentrums für Antisemitismusforschung der TU Berlin, stellen den Band „Gemeinschaftsfremde“ vor. Das Buch schlägt einen Bogen bis zur katholischen Heimerziehung in der Bundesrepublik und der „Umerziehung“ in der DDR.

In Zusammenarbeit mit dem Verein Gegen Vergessen – Für Demokratie, Regionalgruppe München, dem Metropol Verlag Berlin und dem Verlag Dachauer Hefte.
Sonntag, 04.12.2016
11:00 – 12:30 Uhr
Kursnummer D110704
Dozentin/Dozent Dr. h.c. Barbara Distel
Prof. Dr. Wolfgang Benz
Zeitraum/Dauer 2016-12-04T11:00:0004.12.2016
Ort MünchenGasteig, Rosenheimer Str. 5
Gebühr Eintritt frei
Veranstaltungstyp Vortrag
Plätze noch genügend Plätze frei
Barrierefreiheit Der Zugang zum Veranstaltungsort ist barrierefrei. (Ggf. Einschränkungen vor Ort)
Info & Beratung Telefon (0 89) 72 1006-31/30