Das gute Sterben -

Zur Neuordnung des Lebensendes in der Moderne

Steigende Lebenserwartung, medizinischer Fortschritt, optimierter Lebensstil: das Wann und Wie des Sterbens wird zum letzten „Lebensprojekt“ des modernen Menschen – organisierbar, gestaltbar und so sozial ungleich wie das Leben. Eine Überforderung für den Einzelnen, für seine Angehörigen? Eine Herausforderung für die Gesellschaft und Institutionen?
Wir leben zunehmend im Bewusstsein potenzieller Unsterblichkeit und widmen uns (gerade deshalb) immer intensiver dem Sterben: so die provozierende These des Augsburger Professors für Soziologie Werner Schneider, der sich seit langem in seinen Forschungen mit dem radikalen Wandel des gesellschaftlichen Umgangs mit Sterben und Tod beschäftigt.
Im Anschluss an seinen Vortrag diskutiert Werner Schneider mit dem Gründer und Geschäftsführer des Bestattungsunternehmens AETAS Florian Rauch, wie die Bestattungs- und Trauerkultur auf den gesellschaftlichen Wandel reagiert und wie sich Rituale und der Umgang mit dem Tod heute gestalten.
In Kooperation mit den Christophorus Hospiz Verein.
Moderation: Irmengard Matschunas, Münchner Volkshochschule
Der Kurs ist beendet.
Dienstag, 18.10.2016
19:00 – 20:30 Uhr
Kursnummer D146109
Dozentin/Dozent Vortrag und Podiumsgespräch
Zeitraum/Dauer 2016-10-18T19:00:0018.10.2016
Ort MünchenGasteig, Rosenheimer Str. 5
Gebühr 10,00 €
Restkarten vor Ort
Plätze
Barrierefreiheit Der Zugang zum Veranstaltungsort ist barrierefrei. (Ggf. Einschränkungen vor Ort)
MVHS-Card Auch mit MVHS-Card
Info & Beratung Telefon (0 89) 72 10 06-36/ 38/ 39