Politik der Woche: Die vergiftete Gesellschaft -- Alte und neue Formen des Antisemitismus in Deutschland

"Jude" ist zum Schimpfwort auf Schulhöfen geworden, Synagogen und jüdische Einrichtungen müssen von der Polizei geschützt werden und das öffentliche Tragen der Kippa kann bereits riskant sein. Der Antisemitismus in Deutschland scheint nicht zuletzt durch die Zuwanderung aus mehrheitlich muslimischen Ländern wieder zu erstarken - doch er ist auch in den Köpfen vieler Einheimischer noch präsent und radikalisiert auch junge Leute. Rechte wie linke Populisten bedienen sich antisemitischer Parolen. Haben wir nichts aus unserer Geschichte gelernt? Und: Hemmt die Zuwanderung aus arabischen Ländern den Kampf gegen Antisemitismus? Wann ist Kritik am Staat Israel im Kern antisemitisch, wann einfach nur unerwünscht und schnell gebrandmarkt?

Dr. Felix Klein, seit Mai Beauftragter der Bundesregierung für jüdisches Leben und den Kampf gegen Antisemitismus, erörtert in der Reihe "Politik der Woche mit Christian Ude" die Hintergründe des wachsenden Antisemitismus und führt aus, wie dieser wirksam bekämpft und jüdisches Leben in Deutschland gestärkt werden kann.
Donnerstag, 15.11.2018
19:00 – 21:00 Uhr
Kursnummer H110015
Dozentin/Dozent Christian Ude / Dr. Felix Klein
Zeitraum/Dauer 2018-11-15T19:00:0015.11.2018
Ort MünchenEinstein 28
Bildungszentrum
, Einsteinstr. 28
Gebühr 7,00 €
Restkarten vor Ort
Plätze noch genügend Plätze frei
Barrierefreiheit Der Zugang zum Veranstaltungsort ist barrierefrei. (Ggf. Einschränkungen vor Ort)
MVHS-Card Auch mit MVHS-Card
Info & Beratung Fragen zur Buchung: (0 89) 4 80 06-62 39
Fachliche Beratung: (0 89) 4 80 06-65 51