Russland als imperiale Macht und als Nationalstaat -- eine historische Einordnung

Als vor 100 Jahren die Vielvölkerreiche Europas kollabierten, empfanden dies viele Intellektuelle als Befreiung: die Habsburgermonarchie, das Osmanische Reich, das russische Zarenreich und das preußisch-deutsche Kaiserreich galten ihnen als Völkergefängnisse. Welche Bedeutung besaßen Nation und Imperium für das Zarenreich - und später für die Sowjetunion? Zum Auftakt der Reihe erörtert Martin Schulze Wessel, worin sich Russland von anderen imperialen Mächten unterschied und welche Folgen sich daraus bis heute ergeben.

Prof. Dr. Martin Schulze Wessel leitet den Lehrstuhl für Geschichte Ost- und Südosteuropas an der Ludwig-Maximilians-Universität München / Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien.

In Kooperation mit der Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien sowie der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde e.V.
Dienstag, 16.01.2018
18:15 – 19:45 Uhr
Kursnummer F110536
Dozentin/Dozent Prof. Dr. Martin Schulze Wessel
Zeitraum/Dauer 2018-01-16T18:15:0016.01.2018
Ort MünchenEinstein 28
Bildungszentrum
, Einsteinstr. 28
Gebühr Eintritt frei
Veranstaltungstyp Vortrag
Plätze noch genügend Plätze frei
Barrierefreiheit Der Zugang zum Veranstaltungsort ist barrierefrei. (Ggf. Einschränkungen vor Ort)
Info & Beratung Telefon (089) 48006-6552/-6551