Rolle rückwärts? Antifeminismus und der Kampf gegen die Modernisierung der Geschlechterverhältnisse

Antifeministische Positionen sind salonfähig geworden. Mit der Rede von „Entmännlichung der Gesellschaft“, von „Staatsfeminismus“ und „Gender-Wahn“ wird der Versuch unternommen, jegliche Entwicklung zu mehr Geschlechtergerechtigkeit und gleichberechtigter Vielfalt von Lebensweisen in Misskredit zu bringen oder zu bekämpfen. Welche Vorstellungen von Männlichkeit und Weiblichkeit sind da am Wirken? Wer vertritt antifeministische Positionen und welche Plattformen und Netzwerke werden benutzt? Und: Sprechen wir noch von einer Randerscheinung oder bildet Antifeminismus die Brücke zwischen rechtspopulistischen und gleichberechtigungskritischen Stimmen aus der Mitte der Gesellschaft?
Henning von Bargen leitet das Gunda-Werner-Institut in der Heinrich-Böll-Stiftung. Er ist Soziologe und arbeitet seit langem zu den Themen Geschlechtergerechtigkeit und Gender.
Montag, 23.04.2018
19:00 – 21:00 Uhr
Kursnummer G146068
Dozentin/Dozent Henning von Bargen
Zeitraum/Dauer 2018-04-23T19:00:0023.04.2018
Pausen nach Absprache
Ort MünchenEinstein 28
Bildungszentrum
, Einsteinstr. 28
Gebühr 7,00 €
Restkarten vor Ort
Veranstaltungstyp Vortrag
Plätze noch genügend Plätze frei
Barrierefreiheit Der Zugang zum Veranstaltungsort ist barrierefrei. (Ggf. Einschränkungen vor Ort)
MVHS-Card Auch mit MVHS-Card
Info & Beratung Fachgebiet Psychologie/ Lernen und Gedächtnis Tel.: (0 89) 4 80 06-65 57/ -65 56/ -65 55