Zwischen Fakten und Fakes - Einblicke in die Medienethik

Medien und ihre Nutzung sind für unser gesellschaftliches Zusammenleben sowie den Menschen als Individuum von grundlegender Bedeutung. Dabei stellt sich heute in besonders dringlicher Weise die Frage, welche ethischen Grundlagen in der medialen Berichterstattung und Unterhaltung gelten und aus welchen Gründen. Wie kommt es zu Skandalen, wie im Fall um den Spiegelkorrespondenten Claas Relotius, und was lernen wir als Mediennutzende daraus? Können Medien überhaupt Instanzen neutraler Berichterstattung sein? Bei Unterhaltungsformaten wie dem „Dschungelcamp“ fragen wir uns, welchen Stellenwert die Würde des Menschen im Fernsehen hat: Dürfen sich Zuschauer über die Bloßstellung anderer amüsieren?

Das Online-Seminar stellt Ihnen relevante Themenfelder des medienethischen Diskurses vor. Im Austausch mit der Gruppe und in eigenständigen Arbeitseinheiten lernen Sie, ethische Problematiken im Bereich der Medien zu analysieren und argumentativ Ihre Position zu vertreten. In der ersten Einheit wird eine ausführliche Einleitung in die Arbeitsweise gegeben, so dass dieses Seminar sowohl für digitale Starter wie technisch Erfahrene geeignet ist. Auf Wunsch wird nach dem Kurs ein Teilnahmezertifikat ausgestellt.

 

In Kooperation mit dem Zentrum für Ethik der Medien und der digitalen Gesellschaft (zem:dg)

Informationen zum Dozenten finden Sie unter: zemdg.de/tino-wagner/

Der Kurs ist nicht mehr buchbar.
Dienstag, 23.11.2021
19:00 – 20:30 Uhr
KursnummerN130200
Dozentin/DozentTino Wagner
Zeitraum/Dauer2021-11-23T19:00:0023.11.2021
OrtOnline
Gebühr 32,00 €
Anmeldung erforderlich
VeranstaltungstypOnline-Kurs
Plätze Noch Plätze frei
max. Teilnehmerzahl: 20